Das Blut unterstützen
30. April 2026Mit frischem Grün der Hasel
Wer tagsüber genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, setzt einen zielführenden Schritt in Richtung Gesundheit. Das Wasser, das dabei konsumiert wird, kann gleichzeitig zum Transporteur unterstützender Substanzen und Inhaltsstoffe werden. Aber wo können diese nun herstammen? Ich richte in diesem Sinne meinen Blick auf die Gemeine Hasel (Corylus avellana). Sie liefert die begehrten Nüsse, die Jahr für Jahr im frühen Herbst Mensch und Tier wie Eichkätzchen, Spechte und Eichelhäher erfreuen. Jetzt im auslaufenden Frühjahr, nachdem die Kätzchen bereits ihren Dienst vollbracht haben, sind vor allem die Blätter der Haselsträucher von Interesse. In ihnen stecken schon im Jugendstadium eine Reihe von guten Wuchsstoffen und Gerbsubstanzen. Gerade dann kann man auf diese natürlichen Gaben zurückgreifen, selbst in der Küche, um zum Beispiel einen herzhaften Wildkräutersalat mit dem frischen Grün zu ergänzen. Desgleichen ist es angesagt, einen Aufguss mit den Blättern des Haselstrauches zuzubereiten. Davon insbesondere das Blut, das im Körper eine wichtige Funktion erfüllt und bei seinem Umlauf durch die Adern für einen innerlichen Reinigungsprozess sorgt. Und vergessen wir – wie eingangs erwähnt – aufs Trinken nicht. Ein praktischer Tipp fasst nun die angeschnittenen Themen zusammen.
Aufguss mit Blättern
Von getrockneten jungen Blättern des Haselstrauches die Menge von ca. 25 g zerkleinern und mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen. Danach 15 Minuten lang zugedeckt ziehen lassen. Beim Abseihen am besten in eine Thermosflasche füllen. Wer will, kann den fertigen Tee mit etwas Honig süßen. Den Aufguss über den Tag verteilt trinken. Das tut in erster Linie der Beschaffenheit des Blutes gut, das mit seinem Umlauf den ganzen Organismus versorgt und gleichzeitig auch von Schadstoffen freihält.

Gemeine Hasel (Corylus avellana) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum