Unterstützung für Lymphbahnen und Drüsen

27. April 2026

Mit der Wurzel der Quecke                                                                                                                                 

Es gibt eine schöne Redewendung, die Menschen mit einer hohen Sensibilität und einem feinnervigen Spürsinn beschreibt: sie alle hören das Gras wachsen. Nun, wenn man sich selbst eine derartige Fähigkeit auch nicht zuschreibt, so ist es in der Natur unübersehbar, dass momentan das Gras an Höhe und Volumen zunimmt. Das wiederum zeigt uns eine gesundheitsfördernde Spur auf, die wir in Bezug auf unser Lymphsystem und die gute Beschaffenheit all unserer Drüsen nutzen dürfen. Sie führt schließlich zur Gemeinen Quecke (Elymus repens). Das zur Familie der Süßgräser zählende Gewächs ist eine Pionierpflanze, die es mit offenkundiger Leichtigkeit schafft, brach liegende Flächen zu bewachsen und dort mit ihren Wurzeln und Rhizomen den Boden aufzulockern. Auch wenn sie im Garten oder auf Äckern nicht gerne gesehen wird, ist die Quecke dennoch ein liebenswertes Geschöpf Gottes. In ihren Wuchsteilen unter der Erdoberfläche bergen sich nämlich wertvolle Inhaltssubstanzen wie etwa Schleimstoffe, Saponine, Salze, Kalium, Eisen und Kieselsäure. Das ahnten anscheinend schon unsere Vorfahren. Aber nun zur konkreten Anwendung. Manchmal kann es sein, dass sich das Unterhautgewebe entzündet und sich unangenehme Wasseransammlungen bilden. Oder es zeitigen Veränderungen der Lymphbahnen Verdickungen. Die hier beschriebenen Symptome bedürfen aber einer kundigen Beurteilung durch eine medizinische Diagnose. Begleitend kann dann auch die Hilfe der Quecke zum Einsatz kommen, sofern nichts dagegenspricht.

Begleitender Tee

2 volle Esslöffel von getrockneter und zerkleinerter Queckenwurzel in 1/2 Liter kaltem Wasser über Nacht ansetzen. Am folgenden Morgen gründlich aufkochen, bis die Hälfte des Wassers verdampft ist. Dann gleichviel heißes Wasser dazugießen und sofort abseihen. Temperieren lassen und davon 1 Tasse am Morgen trinken. Den Rest kühl stellen und am frühen Abend den zimmerwarmen Tee schluckweise zu sich nehmen. Das unterstützt die Tätigkeit des Lymphsystems und stärkt die Tätigkeit der Drüsenorgane.

 Gemeine Quecke (Elymus repens) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum