Länger bei Kräften bleiben

25. April 2026

Mit der Energie der Karotte

Wer meint, der Mensch sei eine Maschine, die man morgens ein- und am Abend wieder ausschalten könnte, hat wohl nicht die rechte Sicht auf unsere tatsächliche Verfasstheit. Es gibt unterschiedliche Phasen der Wachheit und der daraus folgenden effizienten Leistung des Körpers sowie des Geistes. In seinen gesundheitlichen Ratschlägen mahnt bereits der antike Arzt Galenus (lebte im 2. Jh. n. Chr.) zu einer Ausgewogenheit zwischen Ruhe und Aktivität. Die Natur hält für uns alle wertvolle Kraftreserven bereit, u. a. auch die Karotten (Daucus carota subsp. sativus). Sie sind voll von guten Substanzen wie Mineralstoffen, Vitaminen, Carotinen, Ballaststoffen und vielem anderen mehr. Karotten sind ohnehin aus der Küche nicht mehr wegzudenken, wenn es etwa gilt, eine gute Suppe zuzubereiten, ein schmackhaftes Gemüse zu dünsten oder auch beim Braten und Kochen von Fleisch als Ergänzung herzuhalten. Sie haben das ganze Jahr über Saison und sollten auf den Gartenbeeten einen fixen Platz zugewiesen bekommen. Immerhin kann einem damit eine frische und selbstgezogene Ernte verheißen werden, sofern einem nicht die berüchtigten Wühlmäuse dahingehend einen Strich durch die Rechnung machen. Gottlob bietet uns der Handel eine gute und biologische Ware an, die wir sogleich für unsere Gesundheit nutzen dürfen. Dies ist besonders angesagt, wenn wir als Heranwachsende, als Menschen fortgeschrittenen Alters und als Rekonvaleszente nach einer natürlichen Quelle neuer Lebenskraft Ausschau halten.

Fein reiben und mit Honig ergänzen

Am Beginn eines Arbeitstages werden 2 Karotten mittlerer Größe fein gerieben. Hernach mit etwas gepresstem Zitronensaft und ein wenig Honig abmischen. Das Ganze auf nüchternen Magen zu sich nehmen. Ebenso kann man die geriebenen Karotten in 1 Liter Wasser geben, in das zusätzlich 1 Esslöffel Honig gerührt wurde. Dann steht tagsüber ein kräftespendender Trunk zur Verfügung, der neuen Elan mit sich bringt, wenn er zwischen den Mahlzeiten tassenweise konsumiert wird.

Karotten (Daucus carota subsp. sativus) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum