Mit einem Wattebausch abtupfen
18. April 2026Fenchel für die Gesichtshaut
Wer sich nach Hilfen umsieht, um sein Gesicht etwas besser aussehen zu lassen, findet eine Überfülle an kosmetischen Angeboten. Ein Gang durch die verschiedenen Drogeriegeschäfte und -abteilungen genügt, um sich dessen zu vergewissern. Nun tut wohl das Natürliche der Haut unseres Antlitzes am besten, wenn es gilt, es zu reinigen und zu pflegen. Dafür steht uns u. a. der Fenchel (Foeniculum vulgare) zur Verfügung. Er liefert uns seine Inhaltsstoffe wie etwa ätherische Öle, ungesättigte Fettsäuren, Bitter- und Gerbstoffe und Mineralstoffe, die aufs Ganze gesehen eine pflanzliche Wirkkraft ergeben, die auch auf der Außenseite unserer Physis landen darf. Die Früchte des Doldenblütlers können einiges zu unserem Wohlbefinden beitragen. Wie gesagt, heute liegt der Fokus auf dem Umsorgen unserer Gesichtshaut. Oft weist unser Antlitz nämlich fettige Zonen auf, die einer besonderen Zuwendung bedürfen. Darüber hinaus kommt es unserer Visage auch zugute, eine erfrischende Maßnahme entgegennehmen zu dürfen. Gerade jetzt, da es gilt, wieder mehr auszugehen und gesellschaftliche Events wahrzunehmen, kann es keineswegs schaden, sich möglichst natürlich gepflegt zu präsentieren und somit automatisch sympathisch zu erscheinen. Wenn nun schon der Trend zum Biologischen und Ursprünglichen unser Denken anleitet, dann ist es wohl angebracht, auch auf dieser Ebene das Bewusstsein zu stärken.
Aufkochen und ergänzen
4 Esslöffel voll Fenchelkörner mithilfe eines Mörsers ein wenig anstoßen. Diese Menge hernach mit 3/4 Liter kochendem Wasser übergießen und 1/2 Stunde zugedeckt ziehen lassen. Nach dem anschließenden Abseihen und Auskühlen in eine Literflasche gießen. Mit hochprozentigem Ansatzalkohol (ca. 1/4 l) ergänzen und kräftig durchschütteln. Zuletzt in handliche braune Fläschchen abfüllen und kühl lagern. Um nun die Gesichtshaut zu pflegen, morgens und abends einen Wattebausch mit dem Fenchel-Hautwasser tränken und die Stirn, die Nase und die Wangen sanft abreiben.

Fenchel (Foeniculum vulgare) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum