Das frische Grün nutzen
6. März 2025Gänseblümchen stehen zur Verfügung
Der Frühling gibt sich momentan sein erstes Stelldichein. Die nunmehrige Wetterphase schenkt uns zwar nach wie vor kühle und auch noch frostige Nächte. Diese werden aber durch die immer höher steigenden Tagestemperaturen wettgemacht. Kein Wunder, dass dies auch die Pflanzen „anturnt“. Das Gänseblümchen (Bellis perennis) tritt damit wieder verstärkt auf den Plan und zeigt sich mit seinen adretten weiß-rosa Blüten auf vielen Grasflächen. In dessen Blättern und Korbblüten stehen uns übrigens Wirkstoffe zur Verfügung, die mithelfen können, unseren Organismus gesund und vital zu erhalten. An Inhaltsstoffen kommen im Maßliebchen, wie das Gänseblümchen auch gerne bezeichnet wird, Bitter- und Gerbstoffe, Saponine sowie auch etwas ätherisches Öl vor. Vielleicht haben sich angesichts der Fastenzeit nun etliche von uns vorgenommen, eine Frühjahrskur durchzuführen, die dem pflanzlichen Anteil des Essens auf dem Teller einen Vorrang einräumt. Ergänzend sollte dabei auf jeden Fall das Gänseblümchen herangezogen werden, das von einem sauberen Standort gleich frisch geerntet werden kann. Wichtig ist mir jedenfalls, dass man an dem kleinen Gewächs nicht achtlos vorübergeht, sondern die Schubkraft des Frühlings in den nächsten Wochen nutzt, um sich selbst und seinem Wohlbefinden etwas Gutes zu tun.
Zutat für Salate
Von der Blattrosette des Gänseblümchens frisch ausgebildete Blätter herauszupfen. Die bereits entwickelten Blüten und Knospen ebenfalls abpflücken und beiseitelegen. Die Blätter vorerst gründlich unter fließendem kaltem Wasser abwaschen. Dann fein säuberlich kleinhacken und zusammen mit den Blüten und Knospen des Gänseblümchens einen grünen Salat oder einen Vogerlsalat aufbessern. Mithilfe einer Fruchtpresse oder eines Entsafters kann weiters ein Presssaft aus den Blättern gewonnen werden. Davon 2 bis 3 Teelöffel voll am Tag zu sich nehmen. Diese Anwendungstärkt das Immunsystem und forciert den Reinigungsprozess des Organismus. www.kraeuterpfarrer.at
Gänseblümchen (Bellis perennis) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya