Den Fasching gut abschließen

4. März 2025

Mit Rotklee baden                                                                                                                           

Heute kann noch einmal das bunte Treiben den Ablauf des Tages bestimmen. Erwachsene und Kinder sollen gleichermaßen ihren Spaß haben. Sicher hat das Feiern dort, wo es angebracht erscheint, auch einmal ein Ende. Nicht zuletzt muss sich auch der Körper von dem erholen, was etwa an Schlaf zu kurz kam und an gutem Essen und Trinken zu viel war. Diesbezüglich möchte ich heute ebenso an das Organ der Leber denken und für ihre Tätigkeit ein Heilkraut empfehlen. Es ist der Rotklee (Trifolium pratense). Diese wichtige Futterpflanze im Bereich der Landwirtschaft ist auch für die Volks- und Klosterheilkunde von Interesse. In gar nicht wenigen Präparaten befinden sich die Inhaltsstoffe der Rotkleeblüten (Flavonoide, Glykoside, ätherisches Öl) zur gesundheitlichen Unterstützung von Herrn und Frau Österreicher. Ein aktuelles Thema ist nun gewiss der innere Reinigungsprozess des Organismus, der hauptsächlich von der Leber absolviert wird. Dieser „läuft“ gerade nach fröhlichen und kulinarisch vollen Zeiten auf Hochtouren. Wie verschiedene andere Kräuter auch können wir mithilfe des Rotklees der Leber eine Unterstützung zukommen lassen. Der Weg, der dabei beschritten wird, kann in einer äußerlichen Anwendung effizient gemacht werden. Mit einem wohltuenden Bad ist es z. B. möglich, etwas Gutes für den Gesamtorganismus und im Speziellen für die Leber zu bewirken. Nutzen wir gerade hierfür die Kräfte der Natur.

 

Zusatz für das Badewasser  

Ca. 150 g getrocknete Rotkleeblüten in ein Leinensäckchen füllen und zubinden. In die Badewanne legen und zuerst heißes Wasser darüberlaufen lassen, dann das Badewasser temperieren. Das Säckchen ausdrücken und wieder in die Wanne legen. 15 Minuten darin baden. Die Haut nimmt bei dieser Anwendung die Inhaltsstoffe der Rotkleeblüten auf und leitet sie an den Organismus weiter. Auf diese Weise wird die Tätigkeit der Leber gestärkt und ebenso die Beschaffenheit der Haut verbessert. www.kraeuterpfarrer.at

 

Rotklee (Trifolium pratense) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya