Bei trockener Haut      

27. März 2024

 Karotten und Honig auftragen

Der Frühling ist eine Zeit der Vorbereitung. Das kann man allein schon auf unseren Feldern ablesen, wo die Saat bereits im Herbst ausgesät wurde oder eben nun, da es gilt, das fruchtbare Erdreich zu nutzen. Immerhin sollen wieder gute Erträge an Korn und Gemüse eingebracht werden können. Beim Thema Gesundheit dürfen wir ebenfalls die Wochen und Monate vor dem Sommer als Chance sehen, um auf unser Wohlbefinden zu achten. Beim Thema Hautpflege stehen uns z. B. die Karotten (Daucus carota) und der Honig zur Verfügung, mit denen wir unsere Außenschicht unterstützen können. In den Karotten stecken nämlich sehr viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, die übrigens dem ganzen Körper guttun, wenn er damit versorgt wird. Das trifft zuerst einmal auf den Verzehr des wertvollen Wurzelgemüses zu. Doch kann es auch angebracht sein, die Haare und Nägel sowie schließlich auch die Haut damit direkt in Kontakt zu bringen. Kalium, Kalzium, Phosphor, Zink und Eisen, die in den Karotten enthalten sind, unterstützen immerhin die gesamte Außenschicht des Körpers. Der Honig, den wir den Bienen verdanken, zeitigt gleichfalls gute Wirkungen für die Haut. Ein altes Hausmittel rät dazu, bei trockenen Stellen auf der Haut lediglich die natürlichen Produkte wie eben Karotten und Honig zum Zug kommen zu lassen. Der zusätzlich erwähnte Sauerrahm dient dabei sozusagen als Trägermasse.

Hautpflege am Abend

1 Esslöffel Karottensaft und 1 Teelöffel Honig in ein halbes Glas Sauerrahm einrühren. Danach diese Mischung auf die Stellen des Körpers auftragen, die besonders trocken sind oder sich als empfindlich erweisen. Ungefähr 1/4 Stunde einwirken lassen und dann mit lauwarmem Wasser abwaschen. Ca. 1 Woche lang durchführen, um so die Struktur der Haut zu verbessern und ihr die wertvollen Inhaltsstoffe der Karotten und des Honigs zugutekommen zu lassen. Das führt dazu, dass die Haut geschmeidiger wird und sich wieder besser anfühlt. www.kraeuterpfarrer.at

Karotten © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya