Blüten wie ein Schmetterling
14. Juni 2012Der Rotklee ist mehr als nur Futter
Wer von uns wäre nicht auf der Suche nach Glück? Und manchmal passiert es wirklich, dass uns das Leben überrascht. Doch leider geschieht es unserem Anschein nach viel zu selten, dass wir auf die Butterseite des Lebens fallen. Mit dem Glück verbinden wir einige Symbole, die bei gewinnverheißenden Spielen sehr wohl eingesetzt werden. Eines davon ist das Kleeblatt, am besten vierblättrig. Aus der Landwirtschaft kennen wir den Rotklee, der in gezüchteter Form angebaut und als Futterpflanze sowie als Gründünger verwendet wird. Aber selbst in der Naturheilkunde hat man schon seit langem den Wert des Rot- oder Wiesenklees (Trifolium pratense) entdeckt. Wie der Name seiner Pflanzenfamilie bereits verrät, erkennt man den Rotklee an den purpurroten Schmetterlingsblüten, die sich auf kleinen Köpfchen vereinigt befinden. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis September. Von diesem Klee sammelt man am besten die Blütenköpfe während des Aufblühens und trocknet diese rasch im Schatten. Als Gerbstoffdroge eignet sich der Rotklee gut bei verschiedensten Arten von Schleimhautentzündungen oder Darmerkrankungen.Tee aus Rotkleeblüten:
Im Heißaufguss kann man aus den getrockneten Blüten des Rotklees einen Tee kochen. Dazu nimmt man 2 Teelöffel der Droge und übergießt sie mit 1/4 Liter kochendem Wasser. Dann 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Bei Stuhlverstopfung und beeinträchtigter Leberfunktion trinkt man am besten morgens und abends eine Tasse davon. Man kann diesen Tee auch bei Husten und Katarrhen verwenden.
Kategorien: Nachlese