Hoch vom Berg bis auf den Teller

Preiselbeeren schmecken gesund

Es ist eine Kunst, in rechter Weise etwas zu genießen. Auf diesem Wege kann man durchaus auch den Geschmacksinn einsetzen, um so mancher gesunden Substanz auf die Spur zu kommen. So gibt es zu manchen Fleischgerichten eine Zutat, die sehr wohl auch Vitamine dem Körper zuführen kann. Heute darf daher die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) vor den Vorhang treten, um uns Appetit zu machen. Dennoch sind wir wahrscheinlich kaum erpicht darauf, die Beeren roh zu genießen, denn ihr herbsaurer Geschmack ist doch eher gewöhnungsbedürftig und hat seinen Grund im hohen Fruchtsäuregehalt der roten Beeren. Daher wird es vorgezogen, sie in verarbeiteter Form als Marmelade oder als Kompott so manchem Wildgericht beizufügen. Wie die Heidelbeeren zählen die Preiselbeeren zu den Heidekrautgewächsen (Ericaceae). In der freien Natur wählen die Preiselbeeren gerne als Standort den Unterwuchs von trockenen Kiefernwäldern und in gebirgigen Lagen findet man sie auf humusreichen Böden in Hoch- und Zwischenmooren. Je nach Witterung kann man die begehrten Früchte der Preiselbeeren ab Juli bis in den späten September hinein ernten. Bei gezüchteten Gartensorten darf man bis Mitte Oktober mit Erträgen rechnen. Neben den oben schon angesprochenen Vitaminen finden sich in den Preiselbeeren auch noch Gerbstoff, Pektin, Zucker, Apfel-, Oxal- und Bernsteinsäure.

Preiselbeermarmelade als Stärkung:

Wie jeden Herbst und Winter wird unser Immunsystem erneut auf die Probe gestellt. Um die vielen Herausforderungen meistern zu können, ist es angezeigt, den Organismus zu stärken, indem man 3-mal täglich nach dem Essen je einen Löffel voll Preiselbeermarmelade zu sich nimmt.

Preiselbeere