Klima der Geborgenheit

Konkrete Pläne für den Garten

Gerade hat das Neue Jahr begonnen. Wer sich glücklich schätzen kann und einen eigenen Garten pflegen und gestalten darf, ist jetzt gut beraten, konkret Pläne zu schmieden, um das kleine grüne Paradies vor der Haustür neu zu gestalten oder zu verändern. Dabei kann man mithilfe verschiedenster Heckenpflanzen das Kleinklima rund um sein Heim ganz bewusst beeinflussen. Zu bedenken ist, ob ein Gehölz das ganze Jahr über dicht oder zumindest nach dem herbstlichen Laubfall eher durchlässig sein soll. Schatten und Licht sind weitere Komponenten, die mit dazu beitragen, dass sich Mensch und Tier im Garten wohlfühlen können. Auf jeden Fall helfen die verschiedenen Heckenpflanzen mit, dass durch ihr Wachstum eine intime Atmosphäre auf dem eigenen Grundstück entsteht und nicht jedermann Zuschauer meiner freien Stunden daheim wird. Wer Hecken mithilfe der heimischen Pflanzen wie z. B. Haselnuss, Hainbuche oder Feldahorn heranwachsen lassen möchte, bedenke die jeweilige Möglichkeit des Zurückschneidens dieser Gewächse. Will man sie groß werden lassen, dann ist ein dementsprechender Abstand zum angrenzenden Nachbarn miteinzuplanen, um künftige Konflikte zu vermeiden. Dennoch ermöglicht die Phantasie gepaart mit einer fachkundigen Beratung durch eine Baumschule bzw. eine Gärtnerei, dass im Frühjahr zur konkreten Verwirklichung eines Beitrages zum Kleinklima rund ums Haus herangeschritten werden kann. Und nicht vergessen: Hecken liefern Sauerstoff!

Auch an die Bienen denken:

Zeitig im Frühjahr suchen die Honiglieferanten bereits nach Nahrung. Exotische Sträucher spenden oft zu spät und zu wenig Nektar und Pollen für die emsigen Bienen. Da ist es schon besser, wenn wir die heimischen Heckenpflanzen im Garten stehen haben, die rechtzeitig ein dementsprechendes Angebot bereit halten. Kornelkirsche, auch Gelber Hartriegel genannt, Haselnuss und verschiedene Weidensorten sind ideal.

FrŸühling HaselnussblŸüten

Mehr Infos zum Verein Freunde der Heilkräuter, Rezepten und Produkten finden Sie auf www.kraeuterpfarrer.at.

Neubeginn und Hoffnung

Die Chance der ersten Stunden

Allen wünsche ich vorab eine gesegnete Zeit im Neuen Jahr, sowie Gesundheit und ein starkes Herz mit einem guten Charakter! Wenn heute die spätgotische Figur Mariens vom Hochaltar der Pfarrkirche Oberhöflein nahe Geras im Bild zu sehen ist, dann sei dies ein Verweis darauf, dass die römisch-katholische Kirche am 1. Jänner alljährlich das Hochfest der Gottesmutter Maria feiert. Ursprünglich wurde an diesem Tag der Beschneidung Jesu im Tempel und somit auch seiner Namengebung gedacht. Wenn Maria den uns in der Weihnachtszeit so vertrauten Jesusknaben entgegenhält, dann tut sie das in Verantwortung als Mutter des Herrn und Mutter der Glaubenden. Schaut euch das Zeichen der Hoffnung und des Neubeginns an! So ruft sie uns gleichsam entgegen. Bei allem „Prosit!“ und „Guten Rutsch!“ ist mir dieses Bild allemal noch lieber. Denn die Darstellung einer Mutter mit ihrem Kind verheißt Leben und Treue. Wie viele wünschen sich oft einen Neubeginn in ihrem Leben!? Heute ist uns ein ganz neuer Tag geschenkt, dem in diesem Jahr wiederum viele folgen werden. Es gibt so viele Gründe, um Hoffnung zu schöpfen und frohen Mutes das anzunehmen, was die Zukunft mir bringen und auf die eine oder andere Weise auch zumuten wird. Maria ist die große Fürsprecherin der neuen Zeit, der wir alle ans Herz gewachsen sind.

Lebenskraft:

Vielleicht kann ein Motto aus dem Mund von Hermann-Josef Weidinger die ersten Schritte ins Neue Jahr erleichtern: „Leben ist Gegenwart. Erfahrung ist unersetzbar. Verwandlung findet im Herzen statt. Nur wenn Seele, Geist, Körper und Umwelt ein Ganzes werden, tut sich Hoffnung, tut sich Zukunft als ein Tor auf.“

Oberhöfleiner Madonna

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