Hollerie – Hollera

Wasser ist zum Waschen da!

Die Lehrer haben es oft nicht leicht. Seit Jahrhunderten schon wird nach einem Trichter geforscht, den man den Schülern ansetzen kann, um auf diese Weise das nötige Wissen und so manch wichtige Erkenntnis einfüllen zu können; doch weit und breit ist in diesem Begehr nichts in Sicht. So bleibt oft nur die ernüchternde Feststellung: Denken ist Mangelware. Allen hinter der Schulbank Sitzenden zum Trost sei gesagt, dass dieses Phänomen durchaus auch in den Abläufen des alltäglichen Lebens außerhalb der Schule zu finden ist. Wie auch immer: der Mensch darf sein Gehirn durchaus im Zusammenhang des ganzen Körpers wahrnehmen und über die Wahrnehmung und Vermittlung der Haut aktivieren. Und in einem alpinen Land ist der beste Helfer in Hülle und Fülle da, der hierin eine große Unterstützung anbieten kann: das Wasser. Gerade in der Frühe ist es gut, den Körper auf Schwung zu bringen, ohne ihn aber zu stressen. Am besten geht man sofort nach dem Aufstehen zu einem Wasserhahn und lässt über die gefalteten Hände 10 Sekunden lang das kalte Nass drüberrinnen. Danach schüttelt man die Hände aus, ohne sie abzutrocknen. Nur wenn die Zeit zu kurz ist, greift man anschließend zum Handtuch. Diese kalte Handdusche stärkt die innere Ruhe, die man vom Schlaf mitbringt und lässt einen gut in den Tag hineingehen. Bei Kopfschmerzen oder starken Ermüdungserscheinungen wiederum kann man eine Handvoll heißes Wasser und hernach sofort in gleicher Weise kaltes Wasser über das Genick laufen lassen oder mit einem Waschlappen auftragen.

Klarer Kopf und kaltes Wasser:

Vor Entscheidungen oder immer, wenn man das nüchterne Denken braucht, greife man auf die oben beschriebene morgendliche Handdusche auch während des Tages zurück. Das Gute Einfache steckt oft in der Wasserleitung nebenan!

Kalte Wasseranwendung (Künstler: Georg Schulnig)

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