Feiertage für den Magen

Er muss nicht permanent etwas leisten

Wenn sich jemand über etwas ärgert, sagt man, dass er sauer ist. Dieser Gemütszustand kann sich aber auch aufgrund verschiedenster Ursachen auf den Magen schlagen. Immerhin ist es ja nicht nur die Liebe, die dort hindurchgeht. Wir wissen selbst gut genug, dass der Appetit ein Indikator für unsere intern oder extern irritierte Seelenlage ist. Wie sehr sich der Magen in unserem Bauche wohlfühlt, liegt aber nicht nur an den Stimmungslagen, die sich eben in der Folge an der Verdauung abzeichnen. Oft ist es eine Frage der Rahmenbedingungen unserer Nahrungsaufnahme, wie gut dann die Arbeit vom Magen erledigt werden kann. Wenn’s ihm zu viel wird, kommt es in der Folge zum berühmten Aufstoßen, in dessen Zuge unverdaute Nahrung samt Säure sich den Weg retour Richtung Rachen bahnt. Andererseits gibt es auch das Gefühl, dass nach dem Essen die Bissen gleichsam in der Speiseröhre stecken bleiben. Daher ist es meiner Meinung nach wichtig, ab und zu auf den Ort oder auf die Zeit zu achten, die ich für das Essen in Anspruch nehme. Wie oft kann man in den Städten entdecken, dass Menschen wie getrieben von einem Ort zum anderen unterwegs sind und eben mal zwischendurch eine Mahlzeit im Gehen einschieben. Angebote dafür gibt’s ja an vielen Straßenecken. Kein Wunder, wenn dann unsere Verdauung über kurz oder lang verrückt spielt. Für das Essen muss man sich Zeit nehmen. Vorher oder nachher sollte man auf die je mögliche Art ruhen. Durch diese einfachen Maßnahmen wird man durchaus leistungsfähiger und aufmerksamer. Und vergessen wir nicht: auch der Magen braucht seine Ruhephasen! Wenn er permanent vollgestopft wird, kann es sein, dass er irgendein unangenehmes Signal gibt, z. B. durch das saure Aufstoßen.

Majoran-Tee bei Übersäuerung:

Am besten kocht man sich abends eine Tasse aus dem Kraut des Gartenmajorans. Eine Stunde vor dem Schlafengehen getrunken, hilft er mit, den Magen zu entkrampfen und die Verdauungstätigkeit zu fördern. Diese Anwendung sollte man bei den geschilderten Beschwerden über eine Zeit von mindestens 2 Wochen durchführen.

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