Ein Gruß aus den Bergen

Die Bergflockenblume hilft Galle und Leber

Bald werden sich auf unseren Feldern die blauen Kornblumen zeigen, die mit ihren Blüten inmitten der heranreifenden Frucht gleichsam den Himmel widerspiegeln. In meiner Heimat kann man in den letzten Jahren diesen Vertreter der Gattung der Flockenblumen innerhalb der großen Familie der Korbblütler wieder vermehrt auf unseren Fluren entdecken. In den gebirgigen Regionen Österreichs wächst ein der Kornblume nahe verwandtes Heilkraut. Die Rede ist von der Bergflockenblume, die am besten in Lagen zwischen 500 und 2000 Metern Seehöhe gedeiht. Der aufmerksame Pflanzenfreund wird sie dort auf Fettwiesen und in lichten Wäldern entdecken können. Ab Mai zeitigt die Berg-Flockenblume ihre Blüten den ganzen Sommer über. In ihrer Heilwirkung folgt sie der Kornblume. Sie ist also eine Heildroge, die durch die Bitterstoffe den Magen, die Galle und die Leber unterstützt. Es gibt die Bergflockenblume auch als Gartenpflanze zu erwerben. So kann sie kontrolliert innerhalb des eigenen Zaunes gezogen werden und man geht sicher, dass die Blüten keinen Belastungen durch landwirtschaftliche Spritzmittel ausgesetzt sind. Wer sie nicht unbedingt für die Hausapotheke gebrauchen will, dem dient die Flockenblume vor allem als Schmuckkraut in Steingärten und an Wegrändern.

Verdauungsstörungen beseitigen:

Generell gilt die Tatsache, dass Bitterkräuter unseren Magen anregen, so dass dieser mehr Magensäure produziert, sich besser zusammenzieht und daher schneller wieder entleert. Die Blüten der Bergflockenblume kann man ab Juni ernten und trocknen. Im Heißaufguss kocht man dann in herkömmlicher Weise damit einen Tee, von dem man 6 Wochen lang morgens eine Tasse trinkt. Wenn man die Bergflockenblumen nach der ersten Blüte zurückschneidet, kann man im Herbst erneut mit einer Ernte derselben rechnen.

Bergflockenblume

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