Ein Sternenhimmel auf der Wiese

Die Gänseblümchen schmücken das Gras

Väterchen Frost ist in diesem Jahr ganz schön tief in den Boden vorgedrungen. In meiner Heimat fehlte ja die schützende Schneedecke, die ein Vordringen der arktischen Temperaturen ins Erdreich hätte verhindern können. Das habe ich unter anderem auch an der gegenwärtigen Flora rund um mein Kloster gemerkt. Denn ich hielt Ausschau nach den ersten blühenden Freunden des Frühlings. Die Leberblümchen wussten das alte Herbstlaub zu nutzen und schieben jetzt schon ihre blauen Blüten ans Licht. Doch die Gänseblümchen kommen erst ganz zaghaft hervor. In anderen Jahren waren sie nach der Schneeschmelze auf sonnigen Wiesen sofort zur Stelle, um einen blühenden Gruß an so manches lichthungrige Auge zu schicken. So klein sie auch von ihrer Wuchsgestalt her sein mögen, so wertvoll sind sie gleichzeitig für unsere Gesundheit. In einer Zeit, wo der Körper danach trachtet, sich zu entgiften, hilft das Gänseblümchen mit, alles Harte und Verkrustete im Organismus zu erweichen. Man kann mit den Blüten dieses schmucken Korbblütlers einen Tee zurichten, den man im Heißaufguss herstellt.

Gänseblümchensalat:

Rohkost ist ein wertvoller Beitrag zu einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung. Etliche Kräuter eignen sich zum Verzehr frisch von der Wiese weg. An vorderster Stelle steht jetzt das Gänseblümchen. Ein Salat aus Blüten und Blättern dieses Heilkrauts schmeckt angenehm nussartig und erfrischend. Er wirkt gleichzeitig harntreibend, entgiftend und stuhlfördernd. Hat jemand mit der Leber Probleme, nütze er den positiven Einfluss des Gänseblümchens auf dieses wichtige Organ.

Gänseblümchen mit Erde

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