Hatten Sie heute schon Kaffee?

Manchmal kann auch eine Tasse Tee nicht schaden

Österreich kann auf eine gute und köstliche Tradition in Sachen Kaffee zurückblicken. Wie und was auch immer dieses belebende Getränk zu seinem Ruhm gebracht hat, viele von uns können und wollen auch nicht darauf verzichten. Mir geht es heute nicht darum, eine ernährungsdisziplinarische Keule zu schwingen. Fest steht aber: Wer mehr weiß, kann auch andere Wege gehen. Die Kaffeepflanze, die uns den Grundstoff für die Mokkatassen liefert, gehört zu den Rötegewächsen (Rubiaceae). In dieser Familie gibt es auch auf dem europäischen Kontinent mit dem Kaffee verwandte Pflanzen in unserer unmittelbaren Nähe. Bald hat nämlich wiederum der Waldmeister (Asperula odorata) Saison, der zur eben erwähnten Pflanzenfamilie zählt. Dieser hat einen aufrechten vierkantigen Stängel und dunkelgrüne lanzettliche Blätter. Die weißen sternförmigen Blüten erscheinen in Form einer Trugdolde. Nicht zu Unrecht wird der Waldmeister auch Herzfreund oder Herzkraut, ferner auch Leberkraut genannt. Mit seinen Inhaltsstoffen wirkt der Waldmeister herzstärkend, beruhigend und blutreinigend. Sein Kraut gilt in der Volksmedizin als wertvolle Droge.

Waldmeister für Herz und Hirn:

Um beiden eine Freude zu bereiten bzw. eine Hilfe anzubieten, empfiehlt es sich, über längere Zeit einen gemischten Tee zu trinken, wobei immer ein Teil davon getrocknetes Waldmeisterkraut sein sollte. Als zweiten Teil der Teemischung kann man Weißdornblüten und -blätter, sowie die Blätter von Walderdbeeren, Waldhimbeeren oder Melisse verwenden. Zwei Teelöffel der jeweiligen Mischung mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.

Waldmeister

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