Prominent und viel Verwandtschaft

Die Pfefferminze hilft bei Stress

Es gibt viele Arten von Minzen. Das wusste auch schon der berühmte Abt Walahfrid Strabo von der Insel Reichenau, der in seinem Gartengedicht „Hortulus“ bereits im 9. Jahrhundert meinte, dass die vielen Arten dieses Krautes der Zahl der Fische gleichen würde, die sich im Roten Meer tummeln. So ist eben die Pfefferminze (Mentha piperita) genau genommen ein Bastard aus anderen Minzen, die erstmals im Jahre 1696 von einem Engländer entdeckt und beschrieben wurde. Seitdem hat sie sich in den Gärten Europas durch bewusstes Kultivieren verbreitet, doch kann es auch vorkommen, dass die Pfefferminze verwildert. In unserer Heimat begegnet man aber in der freien Natur eher einem Elternteil der Pfefferminze, und zwar der Bachminze (Mentha aquatica), die entsprechend ihrem Namen feuchte Standorte bevorzugt. Die Stängel der Pfefferminze sind vierkantig und rötlich angelaufen. Sie kann eine Höhe von 80 cm erreichen und ist an ihrem intensiven mentholartigen Geruch zu erkennen. Die Pfefferminze wirkt bei nervlich bedingten Magen- und Darmstörungen krampflösend und regt die Tätigkeit der Leber an. Sie hat auch schmerzlindernde und nervenstärkende Kräfte. Wer Pfefferminztee trinkt, soll ihn nicht über eine zu lange Zeit zu sich nehmen, sondern mit anderen Kräutern wechseln. Bei niedrigem Blutdruck verzichte man auf die Pfefferminze, da sie blutdrucksenkend wirkt!

Schau auf deine Hände:

Wer etwas Gutes für seine Hände tun möchte, der kann in der warmen Jahreszeit in den Garten gehen und ein paar Pfefferminzblätter frisch pflücken und mit den Fingern zerreiben. Am besten verreibt man diese dann auf der Handfläche. Wer schwer gearbeitet hat, der gibt 2 bis 3 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl auf 1 Esslöffel Olivenöl und kann damit auch im Winter die Hände pflegen, um Schmerzen zu lindern und die Haut weich zu machen.

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