Für Haut und Verdauungsdrüsen

7. November 2026

Die Schwertlilie unterstützt beide                                                                                                                                 

Die Blüten und Blumen gaben sich noch ein letztes Stelldichein. Von Menschenhand geschnitten, gebunden und gesteckt, waren sie Ausdruck der Wertschätzung und des Gedenkens auf unzähligen Gräbern jüngst zu Allerheiligen und Allerseelen. In den Gärten und in der Natur draußen gewähren sie sich nun eine Zeit der Ruhe und des Überdauerns kalter Zeiten. Das gilt auch für die Schwertlilie (Iris germanica). Sie ist ein dankbares mehrjähriges Pflanzengeschöpf. Im Herbst hat ihre Wurzel eine besondere Kraft. Diese enthält vor allem ätherische Öle, Flavonoide und pflanzliche Schleimstoffe. Für rein äußerliche Anwendungen lässt sie sich laut dem Erfahrungsschatz der traditionellen Klostermedizin in den Dienst nehmen. Über die Haut können dadurch übrigens auch innere Organe positiv stimuliert werden. Somit ist es auf eine spezielle Weise möglich, mit der Wurzel der Schwertlilie eine gute körperliche Konstitution aufrechtzuerhalten, was letztendlich – wie schon erwähnt – mehrere physische Bereiche auf Vordermann bringt. Wer sich nach erfolgter Gartenarbeit die Wurzeln aufbereiten möchte, ist gut beraten, sie als erstes gründlich zu trocknen. Dies kann auch mit Zuhilfenahme künstlicher Wärme erfolgen. Mit dieser besonderen Ware kann im Laufe des gesamten Winters dann und wann der nachfolgende Tipp umgesetzt werden.

Für ein spezielles Körperbad

100 g getrocknete und zerkleinerte Wurzel der Schwertlilie in 1 Liter kaltem Wasser 2 Stunden lang ansetzen. Danach das Ganze kurz aufkochen und gleich abseihen. Das Wurzelwasser dem warmen Wasser in der Wanne hinzufügen. 20 Minuten darin mit dem ganzen Körper baden. Diese Anwendung stärkt in weiterer Folge die Haut und vermehrt deren Immunkraft. Zudem gehen von diesem Badezusatz stimulierende und förderliche Effekte aus, auf die u. a. auch die Bauchspeicheldrüse positiv anspricht.

Schwertlilie (Iris germanica) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum