Den Mundgeruch verbessern

4. November 2026

Aniskörner ganz einfach anwenden                                                                                                                                 

Im Auto oder in der Handtasche sind sie stets griffbereit. Es sind entweder Kaugummis oder Bonbons mit einem hohen Anteil an Menthol, die gerne zwischendurch hinter den Lippen landen. Das mag aus Gewohnheit so geschehen, weil einem der Geschmack gut vorkommt oder weil eben im Mund eine frische Atmosphäre vorherreschen soll. Die Möglichkeiten hierfür hat auch die Natur zu bieten und stellt manches dafür bereit. Wenn wir nun schön langsam auf Weihnachten zusteuern, hat ohnehin der Anis (Pimpinella anisum) seine Saison. Gewiss bringen wir dieses Gewürz mit dem Backen in Verbindung, das wiederum vermehrt angesagt ist, um Kekse und Leckereien für die Angehörigen und Freunde auf den Tisch zu zaubern. Bleiben wir nun abseits davon auf einer anderen Spur. Die Anispflanze selbst zählt zu den Doldenblütlern und hatte einst ihre angestammte Heimat rund um das Mittelmeer. Die Samenkörner des Gewächses enthalten übrigens ein ätherisches Öl, das einen typischen Geschmack aufweist. Im Anis steckt aber ebenfalls eine Wirkung, die mithilft, den Magen- und Darmtrakt zu entspannen und zu entkrampfen. Die Bronchien sind ebenso besondere Nutznießer dieses Gewürzes, vor allem dann, wenn die Atemwege durch das Abhusten des Schleims wieder unbeschwerter arbeiten sollen. Das alles lässt sich auch unter dem Wunsch subsumieren, mit einem frischen Mundgeruch durch den Arbeitstag kommen zu wollen. Dafür lassen sich die Aniskörner ganz leicht griffbereit parat halten.

Kleine Menge mit guter Wirkung

2 Fingerspitzen voll Aniskörner nach dem Frühstück in den Mund nehmen. Dann eine Weile gut durchkauen. Entweder wieder ausspucken oder einfach hinunterschlucken. Die ätherischen Öle vom Anis werden so auf der Mundschleimhaut verteilt oder eben in den Verdauungstrakt weitergeleitet. Das zeitigt gute Folgen für den Atem und einen erfrischenden Geruch aus dem Mund. Die Anwendung kann auch während eines Arbeitstages ganz unkompliziert wiederholt werden.

Anis (Pimpinella anisum), © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum