Spezielle Gemüse essen
21. Oktober 2026Rosenkohl fördert die Gesundheit
Es ist sicher gut, sich das ganze Jahr über im Garten umzuschauen, um das, was zur Ernte ansteht, auch rechtzeitig einzubringen. Ich denke, es stellt uns bestimmt zufrieden, wenn wir unsere Ernährung zum Teil mit dem bestreiten, was wir selbst heranwachsen haben sehen. Vielleicht war es auch der eigene Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera), der uns in diesem Sinne mit Stolz erfüllt. Immerhin gilt es unser Essen möglichst gesund und abwechslungsreich zusammenzustellen und in weiterer Folge auch zu konsumieren. Für den Rosenkohl werden übrigens ebenso die Namen Sprossenkohl bzw. Kohlsprossen gerne verwendet. Dieses ohnehin sehr populäre Gemüse steht nun wieder erntefrisch zur Verfügung. In milden Wintern ist es genauso noch möglich, etwa bis in den Dezember hinein, sich der grünen Ware direkt aus dem Garten zu bedienen. Ansonsten ist es ratsamer, die Ernte vorsorglich in der Gefriertruhe für den Winter und das Frühjahr zur laufenden Entnahme aufzubewahren. Wie andere übliche Gemüsesorten sorgt auch der Rosenkohl dafür, dass dem Magen und dem Darm genügend Ballaststoffe zugeführt werden. Eine geregelte Verdauung wiederum trägt bekannter Weise maßgeblich zu einem hohen Grad an Wohlbefinden bei. Frisches Obst und Gemüse unterstützt sowieso unsere Abwehrkräfte und hilft auf unkomplizierte und natürliche Weise mit, dass wir länger gesund und fit bleiben.
Nicht zu stark erhitzen
Immer wieder passiert es, dass das Gemüse wie eben auch der Rosenkohl beim Zubereiten zu sehr erhitzt wird. So ist es angesagt, beim Kochen nur mit mäßiger Hitze zu arbeiten. Denn in den nussgroßen Sprossen birgt sich ein hoher Gehalt an Vitamin C, der möglichst unbeschadet in den Magen gelangen sollte. Beim Genuss soll der Sprossenkohl also von knackiger Beschaffenheit sein, um dem Erhalt unserer Gesundheit besser dienen zu können.

Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum