Den Sehnen zuliebe

3. Oktober 2026

Latschenkiefernöl für Einreibungen                                                                                                                                

Wir staunen wohl alle über die mächtigen Berge, so wir eine Fahrt ins Alpine unternehmen und dort vielleicht sogar zu Fuß die eine oder andere Höhe erwandern. Solange unser Gehwerk funktioniert, können wir uns glücklich schätzen. Doch selbst alle, die von sportlicher Natur sind, sollten es dahingehend nicht übertreiben. Der Nadelbaum Latsche (Pinus mugo) kann übrigens dann zur Stelle sein, um sich den Muskeln und den Sehnen wohltuend zuzuwenden. Denn dieses Kieferngewächs enthält eine hohe Menge an ätherischem Öl, das von großem Nutzen ist. Die Latsche hat sich den Lebensbedingungen an der Baumgrenze hervorragend angepasst. Gewiss profitiert unser Muskelapparat von Wanderungen ins Gebirge bzw. vom Schifahren über weiße Pisten. Die Sehnen werden dabei aber auch häufig an ihre Grenzen geführt und melden sich womöglich nach großer Anstrengung mit Schmerzen zu Wort, die bisweilen sehr heftig sein können. Es ist sicher nicht schlecht, sich genau dann der Latschen zu besinnen. Genauer gesagt ist es das ätherische Öl, das von diesem duftenden Nadelbaum gewonnen wird und im Fachhandel erworben werden kann. Dessen gezielte Verwendung hat schon so manchen weitergeholfen, die ihren Bewegungsapparat besonders herausgefordert haben. Und prinzipiell ist es ein Leichtes, auf recht unkomplizierte Weise eine Linderung der Beschwerden herbeizuführen. 

Verdünnt auf die Haut auftragen

Von ätherischem Latschenkiefernöl, das übrigens in den Apotheken und im Fachhandel erhältlich ist, bloß ein paar Tropfen mit 1 Teelöffel Oliven- oder Mandelöl vermischen. Die sich leicht verflüchtigende Substanz der Latsche wird so auf die Haut aufgetragen und fein säuberlich verrieben. Dies geschieht auf jenen Zonen, worunter sich überanstrengte Sehnen und Muskeln befinden, die zuvor recht strapaziert wurden, wie etwa auf einer Bergwanderung. Die Einreibungen mehrmals am Tag durchführen, um so schmerzende Sehnen zu „besänftigen“.

Latsche (Pinus mugo)© Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum