Vitamine für Zähne und Zahnfleisch
16. September 2026Liefern die Hagebutten
Unsere Zeit ist menschengeneriert immer schnelllebiger geworden, was wohl niemand bestreiten wird. Termine reihen sich aneinander, die es einzuhalten gilt; minütlich strömen Nachrichten auf uns ein, nicht minder Werbespots und dergleichen. In all dieser Hast übersehen wir manches Altbewährte, auch in der Natur, die ihrerseits einen ganz anderen Rhythmus aufweist. Da viele von uns oft gedankenlos an den Hagebutten vorübergehen, lade ich heute dazu ein, bei ihnen bewusst Halt zu machen. Die Früchte der Wildform der Gartenrosen streben nun ihrer vollen Reife zu. Auch wenn noch kältere Temperaturen notwendig sein werden, um ihr Fruchtfleisch weich zu machen, ist es klug, ihre Ernte ins Auge zu fassen. Die Hagebutten enthalten einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen. Genau diese Inhaltssubstanzen gilt es, an die richtige Adresse zu bringen. Das sind diesmal die Zähne und das Zahnfleisch. Deren Gesunderhaltung bleibt schließlich eine lebenslange Challenge. Neben dem regelmäßigen Zähneputzen ist es möglich, auf indirektem Weg den Kieferpartien in unserer Mundhöhle etwas Gedeihliches zukommen zu lassen. Beim heutigen Ratschlag soll zudem unser Immunsystem nicht leer ausgehen. Genau dafür gilt es, sich die notwendige Zeit einzuräumen, mit der obendrein unsere Lebensqualität noch gesteigert werden kann. Lassen wir also die kommenden Wochen und Monate nicht ungenutzt an uns vorüberziehen.
In kochendes Wasser geben
2 Teelöffel voll getrocknete und zerkleinerte Hagebutten in einen Topf mit 1/4 Liter kochendem Wasser geben. Noch kurz aufwallen lassen und dann von der Herdplatte nehmen. 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen und auf Trinktemperatur auskühlen lassen. Jetzt erst schluckweise trinken. Diesen Tee im Rahmen des Frühstücks und des Abendbrotes genießen – am besten täglich 3 Wochen lang. Das erhält Zahnfleisch und Zähne gesund und festigt sie. Außerdem stärkt es die Abwehrkräfte.

Hagebutte (Rosa canina) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum