Den Nagern entgegentreten

25. August 2026

Thujen und Nussblätter mögen sie nicht     

Wer nun mit Müh und Not das eigene Gemüse im Garten über die zurückliegenden Monate und Wochen gebracht hat, kann jetzt nach und nach die erhoffte Ernte einbringen. Unabhängig von Niederschlag und Temperaturen gibt es aber noch einen Faktor, der dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung machen kann: es sind die Eindringlinge namens Wühlmäuse. Sie haben ebenso Appetit auf frische Wurzeln und Knollen und machen auch vor Blumenzwiebeln keinen Halt. Da heißt es auf der Hut sein und gleichzeitig auf jegliche giftige Substanz zu verzichten. Um mit der Kunst des Vergrämens weiterzukommen, denke ich in erster Linie an den Abendländischen Lebensbaum (Thuja occidentalis), der aus einer Siedlung mit Gärten rund um die Häuser nicht mehr wegzudenken ist. Die Inhaltsstoffe der immergrünen Pflanzen, die in der Regel als Thujen bezeichnet werden, sind in erster Linie Harze, Gerbstoffe und ätherisches Öl mit dem namensgebenden Thujon. Und wer schon einmal diese meist als Sichtschutz gesetzten Sträucher geschnitten hat, weiß um den typischen Geruch jenes Grüns. Was ebenso ein ganz charakteristisches Aroma verströmt, das sind die grünen Blätter des Walnussbaumes (Juglans regia). Auch sie sind voll an ätherischen Substanzen, die bei deren Verdunsten den Gartenverteidigern zugutekommen können.

Wühlmauslöcher vollstopfen

Von im Garten wachsenden Thujen werden frische kleine Zweige abgeschnitten und soweit als möglich in die Gänge der Wühlmäuse hineingesteckt. Ebenso kann dies mit frischen Wallnussblättern geschehen. Beiden entströmt ein ganz eigener Geruch, der den Nasen der Wühlmäuse überhaupt nicht schmeichelt. Sie ziehen sich in der Regel aus jenen Arealen zurück. Dies kommt wiederum dem Gemüse zugute, das dann ohne Nageschäden geerntet werden kann.

Bild: © Sun-Shock-Envanto Elements