Um die Nieren zu animieren
18. August 2026Alant hilft dabei
Je näher der Herbst rückt, desto rarer wird so manches Grün auf den Feldern und auf den Beeten. Die übermäßige Trockenheit vielerorts trug das Ihre dazu bei, um so manche bepflanzte Fläche eher traurig aussehen zu lassen. Ich denke, da ist es nicht das Schlechteste, sich jetzt wieder mehr auf das zu besinnen, was unter der Erde ausharrt, um nun nach und nach für unsere Gesundheit etwas bereitzustellen. Der heutige Tipp soll sich auf das Wohl der Nieren richten. Und dazu kommt mir der Alant (Inula helenium) in den Sinn. Heilpflanzen sind ja, sobald sie verantwortlich verwendet werden, eine gute Möglichkeit, um die Vitalität der Physis aufrechtzuerhalten. Ich möchte heute einen Ratschlag weitergeben, der einer geregelten Tätigkeit der Nieren zugutekommen soll. Denn diese Organe werden eigentlich erst beachtet, wenn sie Probleme bereiten. Im Alant – genauer gesagt in seiner Wurzel – sind neben einem hohen Maß an Schleimstoffen noch ätherisches Öl und darüber hinaus Triterpene eingelagert, die in der Regel eine gute Unterstützung für den gesamten Verdauungsprozess in unserem Körper bilden. Wer nun einer Neigung zur Trägheit der Nieren gleichsam eine pflanzliche Animation anheimstellen möchte, soll einmal versuchen, mit dem Alant eine Maßnahme dahingehend zu ergreifen.
Die getrocknete Wurzel aufbereiten
2 gestrichene Esslöffel von getrockneter und zerkleinerter Alantwurzel mit 1/2 Liter kaltem Wasser übergießen. Kurz aufkochen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann abseihen und in eine Thermosflasche füllen. Diese Menge über den Tag verteilt in kleinen Schlucken konsumieren, um damit die Nieren positiv und auf sanfte Weise zu stimulieren. 3 Wochen lang täglich durchführen. Bei einer ärztlichen Behandlung dieser Organe aber mit seinem Arzt dahingehend Rücksprache halten.

Alant (Inula helenium) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum