Den Körper entsäuern
29. Juli 2026Mit Gurken agieren
In der Sorge um unsere Gesundheit gibt es sehr viele Aspekte, die für eine ausgewogene und körpergerechte Lebensführung Beachtung verdienen. Es war schon der antike Arzt Galen (+ um 216 n. Chr.), der in einem Ratgeber vieles zusammenfasste, was der Ertüchtigung der physischen Vitalität dient. Dabei spielte natürlich auch das eine Rolle, was dem Köper an Gutem zugeführt werden kann. In diesem Zusammenhang gilt es nun auch heute auf kleine Mengen an Säften und Flüssigkeiten zu denken, die manch Förderliches auf den Weg bringen. Dabei sollten wir ebenfalls die Gurken (Cucumis sativus) nicht übersehen. Wer einen eigenen Garten besitzt, der groß genug ist, lässt auf den Gemüsebeeten einen Platz frei, um dort die Gurken zur Entfaltung zu bringen. Es ist etwas ganz Feines, damit dann gleich einen frischen Salat anzurichten und zu genießen. In diesen grünen Gaben stecken nicht nur Ballaststoffe, sondern darüber hinaus noch eine Reihe an Vitaminen (A, B und C), inulinartige Substanzen und eine Reihe an Nährsalzen. Gurken lassen sich nicht nur in Scheiben schneiden oder raspeln. Es ist auch möglich, sie auszupressen und somit zu entsaften. Es reicht bereits ein geringes Maß an gewonnener Flüssigkeit, um damit das Wohlbefinden des Körpers zu steigern. Gurkensaft besitzt eine harnsäurelösende Kraft. Wenn es also gilt, eine innere ausgeglichene Balance anzustreben und schädlichen Ablagerungen entgegenzuwirken, sollte das nun Erwogene auch Anwendung und Praxis erfahren.
Saft aus Gemüse in kleinen Mengen
Ein größeres Stück einer gesäuberten frischen Gurke samt Schale in einer geeigneten Küchenmaschine zerkleinern und daraus dann den Saft auspressen. 3-mal täglich 1 bis 2 Esslöffel davon 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten zu sich nehmen. Alternativ dazu kann die Gurkenflüssigkeit in 1 Glas voll Apfelsaft geleert und so getrunken werden. Diese Maßnahme regt die Tätigkeit des Darms an und bewirkt vor allem eine Entsäuerung der Physis. 2 bis 3 Wochen lang praktizieren, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Gurken (Cucumis sativus) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum