Erholung für die Füße

10. Juli 2026

Himbeerblätter erfrischen den ganzen Körper                                                                                                                                

Die Wohltaten, die uns die Kräuter bieten, sind nicht bloß den Spezialisten vorbehalten. Mein Anliegen ist es, möglichst viele mit der Begeisterung für die Kräfte der Natur anzustecken. Immerhin fällt für die Fans dieser Art etwas Nützliches davon ab. Gerade im Sommer ist es wichtig, auf sein beständiges gutes Wohlgefühl zu achten und zumindest gelegentlich auch etwas dafür zu tun. Zur Gestaltung des Feierabends habe ich da einen Tipp parat, zu dem wir die Himbeersträucher (Rubus idaeus) benötigen. So köstlich einem die Beeren dieses beliebten Rosengewächses auch schmecken mögen, möchte ich diesmal jedoch das Augenmerk auf das Grün der Pflanze hinlenken. Die Blätter der Himbeeren stellen nämlich eine erfrischende Gabe aus Garten und Wald dar. Sie enthalten Gerbstoffe, Flavonoide und Mineralstoffe. Die damit verbundenen Effekte der Blätter dürfen nun speziell an den Füßen zur Wirkung gelangen, weil sich dort ein wahres Geflecht an Nerven befindet. Die zusammenziehenden und gleichzeitig entspannenden Wirkungen können so an den ganzen Körper weitergeleitet werden. Und es ist sicher nie schlecht, einen Tag mit einer wohltuenden Maßnahme ausklingen zu lassen. Vielleicht sind diese Zeilen ein Anlass, um sich der Schätze wieder mehr bewusst zu werden, die ohnehin in Reichweite zur Verfügung stehen, und sie auch dementsprechend zu nutzen.

Getrocknetes Grün ins Wasser geben

Für ein Fußbad 1 Handvoll getrocknete und zerkleinerte Himbeerblätter in einer geeigneten kleinen Wanne mit ziemlich heißem Wasser übergießen. Soweit auskühlen lassen, bis das Ganze eine annehmbare Temperatur erreicht hat. Sich dann hinsetzen und 10 bis 15 Minuten die Füße darin baden. Zum Schluss mit warmem Wasser abspülen und abtrocknen. Dies ist eine entspannende Maßnahme, die schließlich dem ganzen Körper zugutekommt.

Himbeere (Rubus idaeus) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum