Hausmittel zum Kraftanken

8. Juli 2026

Die Stockrose mit ihren Blüten nutzen                                                                                                                                 

Um sicherzugehen, dass Vorgärten und Blumenbeete im Sommer zu einem Schmuck für Einheimische und Besucher gleichermaßen werden, ist es angesagt, die richtigen Pflanzen zu setzen. Dabei wäre einiges aufzuzählen, was quasi eine blühende Pracht garantiert. An der Stockrose (Alcea rosea) kommt in diesem Zusammenhang wohl keiner vorbei. Und es ist nur recht und gut, ihr jedes Jahr neu einen Platz zuzugestehen, der schließlich auch dem fliegenden Bienenvolk zugutekommt. Die Pflanze versinnbildlicht aufgrund ihres nach oben strebenden Wuchses gleichzeitig eine stabile Aufrichtigkeit. Stockrosen zählen zu den Malvengewächsen (Malvaceae). Daher verwundert es nicht, dass in ihren Pflanzenteilen und vornehmlich in ihren Blüten Schleimstoffe, Gerbstoffe, ätherisches Öl und darüber hinaus Pektin enthalten sind. Ihre Wirkkraft richtet sich in erster Linie auf die Förderung der Atemwege. Aber in den Heilpflanzen steckt oft viel mehr als wir meinen. Sucht nun jemand nach einem Muntermacher bzw. nach einer Unterstützung, die vor allem dann in Anspruch genommen wird, wenn sich das Gefühl von Mattigkeit und Abgespanntheit auf einen legt, so ist die Stockrose die richtige Adresse, um mit ihrer Hilfe etwas daran zu ändern. Es gibt ein altes überliefertes Hausmittel, das zu Hause ganz leicht selbst hergestellt und in weiterer Folge auch zum Einsatz gebracht werden kann.

Ansatz mit Rotwein

Getrocknete Blütenblätter der Stockrosen in einem ersten Schritt etwas zerkleinern. 2 Teelöffel davon nehmen und mit 1/4 Liter qualitätsvollen Rotwein übergießen. Beides zusammen nur kurz aufzukochen. Anschließend 1/2 Stunde zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen und zusätzlich auch noch filtrieren. Bei Ermüdungserscheinungen, dem Gefühl von Mattigkeit und nach großen körperlichen Anstrengungen kann der Stockrosenwein mithelfen, wieder besser zu Kräften zu kommen. Dazu genügt es schon, wenn 1 oder 2 Stamperl davon konsumiert werden. Den Rest für später kühlstellen.

 

Stockrose (Alcea rosea) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum