Die Mundflora erfrischen

22. Mai 2026

Basilikum tut auch dem Magen gut

Haben Sie heute schon einmal gegähnt? Nun, ein bisschen Entspannung tut auch nach dem Aufwachen gut. Der offene Mund, der sich dabei hoffentlich mit vorgehaltener Hand eben nicht präsentiert, ist heute der Zielpunkt meiner Überlegungen. Das Eingangsportal für Essen und Trinken ist einerseits ein äußerst sensibler Bereich und andererseits besiedelt mit einer wertvollen Flora. Nun, welches Kraut können wir ihm also widmen? Es ist das Basilikum (Ocimum basilicum), das viele ohnehin in einem Blumentopf griffbereit bei sich zu Hause stehen haben. In seinen aromatisch duftenden und sehr würzigen Blättern sind ätherische Öle, Menthol, Gerbstoffe, Flavonoide und Saponine enthalten. Wer ein Gericht mit der Beigabe von Basilikum aufbessert, trägt nicht nur etwas zu einem frischeren Geschmack des Dargebotenen bei, sondern liefert gleichzeitig auch dem Magen eine aufmunternde Motivation, um das Entgegengenommene gut zu verarbeiten. Mit dem Basilikum ist es nun möglich, beide angesprochenen Zonen zu unterstützen. Im Hinblick auf eine Pflege des Mundes, die sich vor allem pflanzlicher Ressourcen bedient, lassen sich zielführende Schritte setzen, die einfach umzusetzen sind. Nach einem anstrengenden Arbeitstag sollten wir also nicht darauf verzichten, auf uns selbst zu schauen und uns etwas Sinnvolles und obendrein noch Gesundheitsförderndes zu gönnen.

Aufguss mit getrocknetem Kraut

2 Teelöffel voll Basilikum, das idealerweise getrocknet und zerkleinert zur Verfügung steht, mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen und ungesüßt konsumieren. Langsam und bedächtig trinken, um somit die Mundschleimhut zu stärken und dem Magen ebenfalls eine Wohltat zukommen zu lassen. Wer will kann sich zusätzlich eine Tasse dieses Aufgusses zubereiten. Sie dient dann dazu, um die Mundhöhle kräftig auszuspülen.

Basilikum (Ocimum basilicum) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum