Sich schlank halten

14. Mai 2026

Zinnkraut für die Morgenstunde

Der Regen der letzten Tage erwies sich als Segen. Die Pflanzen auf den Feldern werden nun endlich mit der Feuchtigkeit versorgt, die ihr Fortkommen in Richtung Reifen und Fruchten sichert. Es beschickt gleichzeitig die wild wachsende Flora mit erfrischendem Nass, das auch die Heilkräuter brauchen. Zu ihnen zählt ebenfalls das Zinnkraut (Equisetum arvense), das eigentlich als Ackerschachtelhalm bezeichnet wird. Dieses Gewächs zeitigt jetzt seine charakteristischen grünen Triebe, die von uns Menschen mit Maß und Ziel eingesetzt werden können, um etwa auch seine schlanke Linie halten zu können. Das Zinnkraut liebt förmlich einen lehmigen Boden, wo der Niederschlag nur mäßig versickert, um darin Wurzeln zu schlagen. In seinen grünen Wuchsteilen bergen sich eine Menge an Kieselsäure und anderen wertvollen Substanzen. Von diesem Heilkraut geht auch ein harntreibender Effekt aus. Im Zinnkraut findet sich außerdem eine pflanzliche Hilfe für all jene, die nun mit Disziplin am Halten des Körpergewichts arbeiten und sich ihre diesbezüglichen Erfolge im Hinblick auf den kommenden Sommer bewahren möchten. Was zusätzlich bei der Verwendung des Zinnkrautes zum Tragen kommt, ist die Tatsache, dass es mithilft, überschüssige Wasseransammlungen – etwa in den Füßen – zu drainagieren. Man kann übrigens gleich die Morgenstunde dazu verwenden, um für den Rest des Tages das Seine dafür getan zu haben. Vergessen wir also nicht auf den Beistand der Natur, die oft so viele Vorteile bietet, die es je neu zu entdecken gilt.

Tee vom getrockneten Kraut

Vor dem Schlafengehen 2 Teelöffel voll getrocknete und zerkleinerte grüne Triebe vom Zinnkraut mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen und über Nacht zugedeckt stehen lassen. Am Morgen kurz aufkochen, dann abseihen. Den temperierten Tee auf nüchternen Magen schluckweise einnehmen. 3 Wochen anwenden, 1 Woche aussetzen und wiederholen. Das hilft mit, unliebsame Fettpölsterchen in Schach zu halten, was dem allgemeinen Wohlbefinden sicher zuträglich ist.

Zinnkraut (Equisetum arvense) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum