Den Himmel aufsperren

5. April 2026

Schlüsselblumen fördern die Osterfreude

Halleluja! Jesus ist auferstanden! Als ob das Wetter auch Ohren hätte, hat es dem Winter anscheinend endgültig den Laufpass gegeben. Und nun kommen auch die Pflanzen wieder besser voran, die mitsamt der ganzen Schöpfung in den Osterjubel einstimmen. Viele von uns tun sich aber manchmal nicht so leicht, mit der Freude und der guten Stimmung quasi gut in die Gänge zu kommen. All jenen darf ich heute einen Schlüssel überreichen, und zwar in pflanzlicher Form. Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) ist ja allein von ihrem Namen her dafür prädestiniert. In ihr sind wertvolle Flavonoide, Glykoside, Saponine und ätherisches Öl eingelagert. Diese wirken sich einerseits auf die Atemwege unterstützend aus, die ja vor allem unter der wiederkehrenden Kälte der letzten Wochen nicht selten zu leiden hatten. Die Erfahrung der pflanzlichen Heilkunde, die über Jahrhunderte gepflogen wurde, zeigt auf, dass es den Nerven guttut, die Schlüsselblumen zu verwenden. Wer weiß, was bei vielen gerade in der letzten Zeit anstand, um es zu erledigen oder zu bewältigen? Die Schlüsselblume ist sicher eine Möglichkeit, um die Seele auf sanfte und dezidiert natürliche Weise gleichsam zu streicheln und damit ein leichteres Loslassen von Sorgen, Trauer und depressiven Gefühlen zu ermöglichen. Versuchen wir also, mit Hilfe der naturgegebenen Frühlingskräfte den Himmel wieder neu aufzusperren und auch den Herrgott das Seine dafür tun zu lassen.

Aufguss für bessere Befindlichkeit

2 Teelöffel getrocknete Schlüsselblumen-Blüten mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und anschließend abseihen. Den Tee eventuell mit etwas Honig süßen. Schluckweise konsumiert, kann dies mithelfen, eine seelisch herausfordernde Zeit besser zu bewältigen und sich selbst den Weg in eine lichtreichere Zukunft freizuräumen. Einige Tage hintereinander am Abend durchführen, um die Schlüsselblume gut zur Wirkung zu bringen.

 

Echte Schlüsselblume (Primula veris) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum