Gewürznelken und Zimt
4. März 2026Zutaten für unsere Gesundheit
Wer meint, dass die Globalisierung samt dem Fernhandel ein Phänomen ist, das wir erst ab dem 20. Jahrhundert kennen, hat wohl auf das vergessen, was sich bereits in der Antike und in den darauffolgenden Jahrhunderten vollzog. Dabei wurden vor allem Gewürze über äußerst lange Land- und Schiffswege transportiert. Ich darf hinzufügen, dass dies auch zum Vorteil für unsere Gesundheit geschah. Mit Gewürznelken und Zimt lande ich bei derartigen Gaben der Natur, die aus dem täglichen Gebrauch faktisch nicht mehr wegzudenken sind. Bei den Gewürznelken handelt es sich um die Blütenknospen des Gewürznelkenbaumes (Sycygium aromaticum) und beim Zimt um die Rinde des Ceylon-Zimtbaumes (Cinnamomum verum). In beiden Gewürzen liegen Inhaltsstoffe wie etwa ätherisches Öl, Phenolcarbonsäuren und Gerbstoffe vor. Somit gehen mit ihrem Gebrauch einerseits entzündungshemmende und andererseits stoffwechselanregende Wirkungen einher, die dem ganzen Organismus zugutekommen. Es gilt überdies als erwiesen, dass der Zimt ebenfalls eine antimykotische (= pilzwidrige) Kraft besitzt. Rechnen wir jene Erkenntnisse nun zu den besonderen Aromen dazu, mit denen diese Gewürze die Speisen besonders schmackhaft sein lassen, dann liegt es wohl nahe, sie immer wieder neu heranzuziehen, um so die eigene Gesundheit besser zu wahren.
Kleine Mengen reichen vollauf
Gewürznelken und Zimt sind äußerst bekannte und zudem wohlschmeckende Beigaben bei Backwaren, Kompotten und Desserts. Ihr Genuss trägt auch zu unserer Gesundheit etwas Positives bei. Entweder in pulverisierter Form oder als Ganzes in der Küche verwenden. Das kommt vor allem unserer Verdauung zugute und ebenso dem vegetativen Nervensystem. Der Gebrauch dieser aromatischen Ergänzungen sollte sich also nicht bloß auf die Zeit rund um Weihnachten beschränken. www.kraeuterpfarrer.at
