Der Vollmond und seine Folgen

3. Februar 2026

Thymian hilft abfedern

Der Lauf der Gestirne und Planeten ist etwas Wunderbares. Viele werden von einem sternenklaren Himmel in den Bann gezogen und das nicht zu Unrecht. Aber mit dem nächstgelegenen Erdtrabanten ist das so eine Sache. Wie man das auch persönlich einschätzen mag: der Vollmond (zuletzt in der Nacht von 1. auf 2. Februar) zeitigt seine spürbaren Folgen wie etwa einen seichten Schlaf. Um nun besser damit zurande zu kommen, steht uns der Thymian (Thymus vulgaris) zur Verfügung. Dieser Lippenblütler wird vor allem dann wertgeschätzt, wenn es gilt, eine Erkältung mit pflanzlicher Kraft zu begleiten. Die ätherischen Öle samt dem Inhaltsstoff Thymol können mithelfen, dass Entzündungen wieder abklingen und Keime reduziert werden. Darüber hinaus besitzen die in den Trieben eingelagerten Gerbstoffe, dass auch die Verdauung durch die Verwendung des Thymians positiv beeinflusst wird. Was unsere emotionale Ausgewogenheit auf individuelle Weise beeinflussen kann, das ist – wie eingangs angesprochen – der Zyklus des Mondes. Zumindest können wir an unzähligen Erfahrungsberichten ablesen, dass der Lauf dieses die Nacht erhellenden Himmelskörpers mit unserer jeweiligen Befindlichkeit in direktem Zusammenhang zu stehen scheint. Bei solchen Umständen ist es nun angesagt, vermehrt nach dem Thymian zu greifen. Der nächste Vollmond steht übrigens Anfang März vor der Tür.

Aufguss für mehr innere Ruhe

2 Teelöffel getrocknetes und zerkleinertes Kraut des Thymians mit 1/4 Liter kochendem Wasser überbrühen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und danach abseihen. Wer unter den Folgen des Vollmondes leidet, kann eine Woche vor dem Erreichen des Vollmondes jeweils in der Früh und am Abend schluckweise 1 Tasse Thymiantee trinken, um die Nerven zu stärken und eine gefestigte innere Ausgewogenheit anzupeilen. Die Kräfte dieses Heilkrauts tun übrigens auch den inneren Organen unseres Köpers gut. www.kraeuterpfarrer.at

Thymian (Thymus vulgaris) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum