Suppenwürze einmal anders
2. Februar 2026Den Salbei dazu verwenden
Geschmäcker sind bekannterweise nun einmal verschieden. Dies bewahrheitet sich nicht nur bei der Auswahl der Garderobe oder bei der Einrichtung seiner Wohnung. Vor allem am Speiseteller herrschen bei den Vorlieben der einzelnen krasse Unterschiede. So ist es oft eine Kunst, beim Kochen allen gerecht werden zu können. Die Kräuter liefern hierzu ihren brauchbaren Beitrag. Der Salbei (Salvia officinalis) reiht sich ganz gut in die Schar der Gewächse ein, die in der Küche eine Rolle spielen. Sein unverwechselbarer Geschmack kann ganz leicht dadurch festgestellt werden, indem man ein frisches Blatt von einem Salbeistöckel im Garten abzupft und im Mund zerkaut. Dies stellt gleichzeitig eine gesundheitsfördernde Maßnahme dar, die am besten im Sommer wiederholt gepflogen werden sollte. Die ätherischen Öle und Flavonoide, die im Salbei enthalten sind, gelangen so über die Mundschleimhaut in den Rachen und über die Speiseröhre in den Magen. Jetzt, da die Pflanzen im Garten gerade ihre Auszeit genießen, kann etwas anderes unternommen werden. Was nun passt, ist die Verwendung der getrockneten Ware des Heilkrautes. Sie steht uns allemal zur Verfügung, um mit ihr den Körper in Schwung zu halten. Zudem profitieren die Atemwege von einem vermehrten Einsatz des Salbeis. Dieser darf auch in der Suppe landen.
Beigabe vor dem Servieren
Getrocknete Blätter des Salbeis zuerst in einem Mörser zerstoßen. Danach zusätzlich fein reiben, bis daraus ein Pulver entsteht. Anschließend in ein gut verschließbares Glasgefäß geben, damit die Ware trocken bleibt. Sobald eine fertig zubereitete Suppe im Suppentopf oder am Teller ist, etwas Salbeipulver nach eigenem Ermessen drüberstreuen. Diese Kräuterwürze wird dann beim Essen aufgenommen und die stärkenden Effekte des Salbeis landen so im Körper. Das tut der Verdauung und den Atemwegen in gleicher Weise gut. www.kraeuterpfarrer.at
