Gut fürs Herz

11. Januar 2026

Lavendel auch im Winter nutzen

Wenn wir unserer Gesundheit genügend Beachtung schenken, dann ist es uns sicher ein Anliegen, die ganze Verfasstheit unseres Körpers in den Blick zu nehmen. Die Tätigkeit des Herzens sollte dabei auch nicht zu kurz kommen, desgleichen die Nerven, denen ebenso eine Unterstützung guttun kann. Der Lavendel (Lavandula angustifolia) ist ohnehin sehr populär und darf unter den genannten Aspekten zum Einsatz kommen. Die ätherischen Öle der Pflanze, die in den Wuchsteilen enthaltenen Glykoside und nicht zuletzt die Gerbstoffe sind es, die sich positiv auf unseren Körper auszuwirken vermögen. Damit wird gleichzeitig der Geist aufgebaut, erfrischt und zudem entspannt. Wer das erkennt, wird also im Lavendel einen hilfreichen botanischen Partner entdecken, den man über kurz oder lang einfach nicht missen möchte. Jetzt im klirrend kalten Winter steht uns der mediterrane Geselle in getrockneter Form zur Verfügung. Wir können uns also einen Hauch vom Sommer abrufen, wenn wir darangehen, das Herz damit auf indirekte Weise zu pflegen und zu stärken. Außerdem ist es möglich, die Nerven mit pflanzlicher Kraft zu versorgen. Während der Frost draußen das Geschehen bestimmt, ist es zusätzlich nicht schlecht, sich einen wärmenden Tee aufzubrühen.

Aufguss erwärmt Körper und Herz

Von einem Gemisch aus getrockneten Blüten sowie Blättern des Lavendels 2 Teelöffel voll mit 1/4 Liter kochendem Wasser überbrühen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, damit die ätherischen Substanzen sich nicht zu stark verflüchtigen. Dann abseihen und noch mit etwas Zitronensaft ergänzen. 2-mal pro Tag trinken. Am besten 1 bis 2 Wochen lang konsequent durchführen, um so die positiven Effekte des Lavendels auch besser zur Geltung zu bringen. www.kraeuterpfarrer.at

Lavendel (Lavandula angustifolia) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum