Verjüngung für die Haut
9. September 2024Mit Ringelblume und Honig
Die heißen Phasen des Wetters liegen nun hinter uns. Wir dürfen ein wenig aufatmen, wenn ein kühleres Lüftchen weht und der Niederschlag zusätzlich für Erfrischung sorgt. So ist es vielleicht auch angesagt, für die Haut, die ziemlich lang der Sonne und den hohen Temperaturen ausgesetzt war, etwas zu unternehmen. Ganz fein kann sich dabei ein Gang ins Bad erweisen, der gleichzeitig genutzt wird, um dort die Wirkstoffe der Ringelblume (Calendula officinalis) entgegenzunehmen. Sie ist eine Pflanze, die schon seit Jahrhunderten verwendet wird, um die Gesundheit des Menschen zu erhalten und zu fördern. In den Blütenblättern des schönen Gewächses stecken u. a. Flavonoide, Cumarine, Bitterstoffe und Saponine. Auf verschiedene Weise lässt sich diese Heildroge dem Leib zuführen. Wenn es heute nun schon um das Ansinnen geht, sich eine verjüngende Anwendung zu gönnen, dann möchte ich empfehlen, dafür ein Kräuterbad durchzuführen, bei dem auch der Honig mit seinen stärkenden und aufbauenden Kräften eine Rolle spielt. Das größte Organ unserer Physis ist die Haut, die jedoch nicht als dichtes und abgeschlossenes Gebilde gesehen werden darf. Diese Schutzschicht des Körpers ist vielmehr durchlässig und wird so zu einer Vermittlerin für den Organismus. Sie leitet die guten Effekte, die in der Ringelblume und im Honig schlummern, immerhin auch ins Innere des Leibes weiter.
Ringelblumen-Bad mit Honigzusatz
Ca. 100 g getrocknete Ringelblumenblüten mit 2 Liter heißem Wasser übergießen und 1/2 Stunde lang stehen lassen. Nun noch einmal kurz aufkochen und dann abseihen. Dem Badewasser beigeben, das nicht mehr als 35 °C haben soll. Jetzt noch 4 bis 5 Esslöffel voll Honig ins Wasser einrühren und anschließend mindestens 20 Minuten lang darin baden. Die stärkende und verjüngende Kraft von Ringelblume und Honig unterstützt eine gute Regeneration der Haut, die nach einem langen Sommer angesagt ist. www.kraeuterpfarrer.at

Ringelblume (Calendula officinalis) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya