Mit Blüten gesund bleib

9. Juni 2024

Ein Aufguss mit Blumen

Es bereitet immer große Freude, wenn jemand einen Strauß Blumen geschenkt bekommt. Vornehmlich möchte man damit den Damen eine Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Im Hinblick auf die eigene Gesundheit steht aber die Schönheit von den Gärten, Wiesen und Feldern jedermann zur Verfügung, gleichsam als Zuwendung des Schöpfers. Wenn wir uns heute speziell den Blüten zuwenden, dann soll dies zuerst unserem leiblichen Wohl zugutekommen. Konkret meine ich folgende Arten: die Ringelblume, gefolgt von Lavendel, Königskerze und den prächtigen Rosen im Garten. Dazu kommen noch die Goldmelisse und Kornblume sowie auch Ysop und Zitronenmelisse. Lediglich die Blätter der Schwarzen Johannisbeere fallen hier ein bisschen aus der Reihe und dienen der geschmacklichen Bereicherung. Sie beinhalten vor allem Gerbstoffe, die dem Verdauungstrakt guttun. In den aufgezählten Blütenblättern stecken wiederum ätherische Öle und Flavonoide, die mithelfen, um für Entspannung und Lockerheit zu sorgen. Die ebenso vorhandenen Bitterstoffe wie etwa in den Ringelblumenblüten aktivieren die gute Verfasstheit unserer Zellen. Das steigert in weiterer Folge unser Immunsystem. Wenn nun der Sommer eine Blüte um die andere öffnet und uns in ihrer Farbigkeit vor Augen führt, ist es wohl ein Leichtes, sie gleich für unsere Gesundheit zum Einsatz zu bringen. Lassen wir die Zeit also nicht ungenutzt vorüberstreichen, sondern bedienen wir uns an den Kräften der Natur, die zugleich auch schön anzusehen sind.

 

Tee aus Blüten und Blättern

Getrocknete Blüten von Ringelblume, Lavendel, Königskerze, roter Gartenrose, Kornblume, Goldmelisse und Ysop sowie die Blätter von Melisse und Schwarzer Johannisbeere miteinander mischen. Die fertige Teemischung „Blütenkraft“ gibt‘s im Kräuterpfarrer-Zentrum. 2 Teelöffel mit 1/4 Liter kochendem Wasser überbrühen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen. Morgens und am Abend je 1 Tasse davon zu sich nehmen. Das regt den Stoffwechsel an, steigert die körpereigenen Abwehrkräfte und zeitigt einen beruhigenden Effekt. www.kraeuterpfarrer.at

 

Blüten © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya