Nicht nur schön anzuschauen

17. Oktober 2012

Die Eberraute ist auch wirkkräftig

Zu viel Fleischkonsum ist ungesund. Das mag zwar unser Intellekt ansatzweise akzeptieren, doch unser Hunger spricht da oft eine andere Sprache. Wenn auch immer mehr Bewohner unserer Heimat ihre Ernährung bewusst gestalten, so wird der Schweinsbraten oder das Grillhendl häufig oben auf der Hitliste unzählbarer Gaumen stehen. Wer schon vom Fleisch kaum Abstand nehmen kann, der achte wenigstens auf ein gutes Würzen der einzelnen Gerichte. Früher war z. B. die Eberraute (Artemisia abrotanum) viel mehr in Verwendung, wenn es galt, fettes Fleisch mit einem Kraut geschmacklich aufzubessern. Heute kommt dieses Beifußkraut wieder mehr zum Einsatz. Die ursprüngliche Heimat des zur Familie der Korbblütler zählenden Gewächses liegt in Zentralasien. Bei uns wird es gerne in den Gärten gepflanzt, wobei es kaum Samen ausbildet, sondern durch Wurzelstockteilung vermehrt werden kann. Gerade jetzt im Herbst ist die richtige Zeit dafür. Für das Auge ist es jeweils eine Freude, auf die feinfiedrigen und grazil ausgebildeten Blätter und Triebe zu blicken. So kann man die Eberraute natürlich auch zur Zierde in ein Beet setzen. Ab und zu ein Blatt abgezupft, zerrieben und daran gerochen, erfreut natürlich den Geruchsinn bei gelegentlichen Aufenthalten im Garten.

Krafttonikum Eberrauten-Wasser:

In 1 Liter Wasser bei Zimmertemperatur wird 1 Esslöffel voll zerkleinertes Eberrauten-Kraut am Abend angesetzt. Am nächsten Tag kann man den fertigen Trunk den Tag über verteilt zu sich nehmen. Das stärkt die körpereignen Abwehrkräfte und lindert Verdauungsbeschwerden. Dieses Getränk hilft ebenso bei Blähungen und Durchfall. Eberraute
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