Für besseres Verdauen

12. Mai 2026

Ab und zu zum Anis greifen

Wenn das Jahr nun auf den Sommer zuläuft, so denken wir uns vielleicht, wie schnell doch die Zeit vergeht. Im Handumdrehen steht schon wieder der Urlaub an. Doch bis dorthin gilt es noch viel zu erledigen, egal ob in der Schule, im Beruf oder im Privaten. Die Sorge um die eigene Gesundheit sollte dabei aber nicht links liegen gelassen werden. Das gilt im Speziellen für den Bereich der Verdauung. Dafür wiederum ist es angesagt, den Anis (Pimpinella anisum) als eine Unterstützung in Betracht zu ziehen. Immerhin muten wir dem Bauch oft viel zu, weil wir uns schlicht und einfach zu einseitig ernähren. Dazu kommt noch, dass den Mahlzeiten nicht genügend Zeit eingeräumt wird und wir die Speisen zu hastig hinunterschlingen. Da gilt es nun, zwischendurch die Kräfte der Natur zu nutzen, um dem Bruder Leib besser gerecht werden zu können. Im Anis sind neben ätherischem Öl auch Kampfer, Thymol und Cumarine enthalten. So können wir davon ausgehen, dass die Verwendung der Samen dieses Doldenblütlers der Verdauung zuträglich ist. Eine blähungswidrige und entkrampfende Wirkung sowie antibakterielle und tonisierende Effekte stehen mit dem Anis in Zusammenhang. Im Hinblick auf eine gesteigerte Vitalität des ganzen Organismus kann eine zwischenzeitliche Stärkung der Verdauung also nicht schaden. Mit einer Tasse Tee ist schon viel getan.

Aufguss für zwischendurch

In einem Mörser zuerst 2 Teelöffel voll Aniskörner leicht anstoßen. Danach diese Menge mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Abseihen und bei annehmbarer Temperatur schluckweise konsumieren. Jeweils 1 Tasse pro Tag (etwa 2 bis 3 Wochen lang) trinken, um so die Verdauung zu fördern und sowohl den Magen als auch den Darm im Alltag zu stärken.

Anis (Pimpinella anisum) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum