Zum Wohle der Nieren
10. April 2026Die Echte Goldrute tut auch der Blase gut
Wenn der Frühling ins Land zieht, so geht ein großes Aufatmen durch unsere Reihen. Das Sonnenlicht kann nun in größerem Ausmaß entgegengenommen werden und die Tagestemperaturen steigen wieder. Um jedoch gesund und heil bis zum Sommer zu gelangen, dauert es noch eine Weile. Zum Umsorgen der eigenen organischen Fitness zählt es auch, auf eine gute Verfassung der Nieren und der Harnblase zu achten. Dabei kann uns die Echte Goldrute (Solidago virgaurea) helfen. Dieser heimische Korbblütler ist in erster Linie in naturbelassenen Wäldern zu Hause. Im Sommer kann man seiner dort im lichten Unterholz oder an den Wegrändern ansichtig werden. Die Echte Goldrute birgt als Inhaltsstoffe wertvolle Glykoside und Flavonoide in sich. Ebenso sind dort ätherische Substanzen nachzuweisen. Seit jeher schätzt die pflanzliche Naturheilkunde den positiven Effekt, den man für die Nieren und die Blase von dem Heilkraut abrufen kann. Vielleicht ist es nun also an der Zeit, im Blick auf die eigene Gesundheit auch für diesen wichtigen Bereich unserer Physis etwas Förderliches und Unterstützendes zu unternehmen. Es ist sicher klug, in vorbeugender Weise das körperliche Wohlbefinden aufrecht zu erhalten. Dazu soll der heutige Tipp verhelfen. Bei einer Erkrankung der Nieren oder einer Entzündung der Blase ist auf jeden Fall die ärztliche Fürsorge als erstes in Anspruch zu nehmen.
Aufguss mit getrocknetem Kraut
Zuerst 3 Teile getrocknete Goldruten-Triebspitzen und 1 Teil getrocknete Pfefferminzblätter in zerkleinerter Form zusammenmischen. Davon 2 Teelöffel voll mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und danach erst abseihen. Ungesüßt schluckweise zu sich nehmen. Ca. 2 Wochen lang in der Früh und am späten Nachmittag durchführen, um so die Befindlichkeit der Nieren und der Blase gerade jetzt im Frühling wohl zu erhalten.

Echte Goldrute (Solidago virgaurea) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum