Mehr Elan für den Alltag
9. April 2026Mit 7 Kräutern in den Frühling
Die momentanen Spritpreise beschäftigen wohl alle, die mit einem Erdölprodukt auf den Straßen vorwärtskommen wollen. Um sich selbst oder Lasten transportieren zu können, benötigt es nun einmal etliches an Energie. Die lässt sich auch auf die Gesundheit übertragen. Und gottlob dürfen wir dafür wiederum die grüne Natur anfragen, um gerade jetzt nach Ostern wieder besser den Alltag bestreiten zu können. Eine Mischung von sieben Kräutern kann hier ganz sicher eine Unterstützung bereitstellen. Für heute möchte ich dafür Quendel, Brennnessel, blühendes Veilchenkraut, Gänseblümchen, Schlüsselblumen, Wegwarte und Ringelblume auf die Liste setzen. Mit den einzelnen Gewächsen und deren Verwendung gehen auch spezielle Effekte einher. So unterstützt der Quendel die Atemwege, das Gänseblümchen fördert einen guten Stoffwechsel und die Blüten der Schlüsselblumen tun dem Herzen gut. Die Brennnessel hilft mit, dass der Körper besser entwässert wird und die Veilchen zielen auf die Pflege der Haut ab. Wegwartekraut und Ringelblumenblüten tun das Ihre, damit die Tätigkeit der Leber in Gang bleibt. Alles in allem ein kleines Fitnessprogramm für die Physis im Allgemeinen und die einzelnen Organe separat. Ich vergleiche eine Teemischung gerne mit einem Blumenstrauß, der dem Leib überreicht wird und der auch die Seele erfreut. Die Einheit der beiden Seiten unserer Wesensexistenz profitiert also in gleichem Maß. Auf diese Weise kann zudem das Wohlbefinden auf einem guten hohen Niveau gehalten werden.
Tee aus getrockneten Kräutern
Zuerst folgende Kräuter zusammenmischen: Quendel, Brennnessel, Veilchenkraut, Gänseblümchen, Schlüsselblumen-Blüten, Wegwartekraut und Ringelblumenblüten. 2 Teelöffel davon mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Nach dem Abseihen mit etwas Honig oder Zitronensaft ergänzen. Am besten 3 Wochen lang jeweils in der Früh und am Abend eine Schale trinken, um so das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und dem Körper gerade in der Übergangszeit quasi als „Brücke im Frühling“ das Gesundbleiben zu ermöglichen.

Quendel (Thymus serpyllum) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum