Grünkraft für mehr Gesundheit
7. April 2026Vom Gänseblümchen entnehmen
Es gibt Dinge und Lebewesen, die wir – oft unbeabsichtigt – übersehen. Dafür mag es gute Gründe geben wie etwa ein ausgefüllter Arbeitstag oder eine fordernde Aufgabe, die es etwa im privaten Lebensbereich zu erledigen gilt. Dem möchte ich mit meinen täglichen Zeilen etwas entgegenwirken. Manchmal wartet z. B. vor der eigenen Haustür etwas auf uns, das uns in Sachen Gesundheit zielführend weiterhelfen kann. Dazu zählt ganz sicher eine liebenswerte Pflanze namens Gänseblümchen (Bellis perennis). Mit ihm gilt es den Frühling zu begrüßen. Für den Organismus wiederum bedeutet das, neue Kräfte zu sammeln, die Immunkraft anlässlich der wettermäßigen Gegebenheiten zu unterstützen und nicht zuletzt trotz der kulinarischen Annehmlichkeiten anlässlich der Osterzeit den Körper weiterhin zu entschlacken. Die Inhaltssubstanzen des Gänseblümchens sind vor allem Bitter-, Gerb- und Schleimstoffe, Flavonoide und Saponine. Sobald anlässlich des wärmeren Wetters diese lebensfrohe Pflanze neue Blätter und Blüten ausbildet, kann auf das frische Angebot an grüner Kraft zugegriffen werden. Auf sauberen Standorten, am besten im eigenen Garten, ist es daher angesagt, nicht nur die Blüten, sondern auch die Blätter der Gänseblümchen abzuzupfen und gleich zu verwerten. Oft sind es eben Kleinigkeiten, die uns zu einer höheren und gesünderen Lebensqualität verhelfen und die wir nicht übersehen sollten.
Salat mit Blüten und Blättern
Von frisch gepflückten Blättern und Blüten des Gänseblümchens eine ausreichende Menge unter kaltem fließendem Wasser gründlich abwaschen. Wenn möglich ebenso die jungen Blätter von Giersch und Löwenzahn. Alles zu gleichen Teilen mischen und einen Teller davon anrichten. Mit einem feinen Dressing übergießen und vor dem Mittagessen zu sich nehmen. Gewiss lassen sich auch die Blätter eines Kopfsalates mit Gänseblümchen anreichern und so zu Gemüte führen.

Gänseblümchen (Bellis perennis)) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum