Die Befindlichkeit aufbessern

31. März 2026

Lavendel in die Suppe geben

Vom Wetter möchten wir momentan mehr erwarten. Schließlich wollen wir doch den Frühling genießen, ganz besonders dann, wenn der Osterhase seine Bahnen zieht. Aber wir müssen es schließlich nehmen wie es kommt. Im Garten gibt es zudem einiges zu tun, da die Beete wieder bestückt werden wollen. Im Handel wird dazu vieles angeboten, das auch unserer Gesundheit dient. In Sachen Befindlichkeitsstörungen steht uns übrigens der Lavendel (Lavandula angustifolia) gut an. Auch dort, wo dieses Duftkraut beim Überwintern im Freien manchen Frost überdauert hat, beginnt er jetzt im Frühjahr von Neuem als Zwergstrauch frische Blätter und Triebe anzusetzen. Die ätherischen Öle, die im Kraut und in den Blüten des Lavendels enthalten sind, haben übrigens auf unseren Organismus eine sehr gute Wirkung. Nicht nur, dass deren charakteristischer Duft die Nase erfreut und uns daher tiefer und gründlicher einatmen lässt, sondern unser Nervengeflecht erlangt ebenfalls einen beruhigenden Impuls und kommt dadurch besser zur Ruhe und zur Besinnung. Das hat in weiterer Folge einen günstigen Einfluss auf einen starken Willen und auf ein positiv gestimmtes Denken. Bis der Lavendel zu blühen beginnt, dauert es noch eine Weile. Das frische Grün jedoch darf bald schon in der Suppe landen, um in dieser Form zu Gemüte geführt zu werden.

Blattspitzen kleinhacken

Von einem im Garten oder im Blumentopf wachsenden Lavendelstock, der nicht mit Spritzmittel behandelt wurde, einige frisch ausgetriebene Blattspitzen entnehmen. Nach dem Waschen fein hacken. Ca. 1 Esslöffel voll davon vor dem Servieren in den Suppentopf geben. Durch das Auslöffeln und Mitessen derselben gelangen die Wirkstoffe des Lavendels in unsere Physis und tragen dazu bei, die Befindlichkeit aufzubessern, die ganze Physis zu erfrischen und zudem den guten Willen zu stärken.

Lavendel (Lavandula angustifolia) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum