Vorbereitung auf den Osterschinken
30. März 2026Die Ananas hilft der Verdauung
Im Vorausplanen des anstehenden Osterfestes wird beim Einkaufen manch Gutes auf der Liste stehen, das dann am Herd oder im Backrohr mundgerecht gekocht bzw. gebraten werden wird. Der Schinken wird an den Festtagen wohl ebenfalls nicht zu kurz kommen. Wenn nun schon beim Lesen den meisten das Wasser im Mund zusammenläuft, will ich gleich zum Thema Verdauung überleiten. Hierzu möchte ich bildlich gesprochen auch die Ananasfrucht (Ananas comosus) aus der Familie der amerikanischen Bromeliengewächse an den österlichen Tisch bitten. Der Grund hierfür ist folgender: im Magen werden bekanntlich jene Säfte produziert, die dazu dienen, die aufgenommenen Speisen so zu zerlegen, dass sie hernach beim Transport durch den Darm derart verwertet werden können, dass der Organismus seinen Teil an Nährstoffen und Energie erhält. Die Ananas enthält Säuren und Enzyme, die sich förderlich auf die Bildung der nötigen Säure im Magen auswirkt. All jene, die eine schwache Verdauung aufweisen, können sich also die Unterstützung dieser exotischen Frucht zunutze machen. Immerhin sollte – wie schon gesagt – alles, was an Nahrung unseren Mund passiert, auch gründlich verdaut werden. Was die Ananas noch aufzubieten hat, ist ihr hohes Maß an Ballaststoffen. Diese wirken sich wiederum positiv auf die Peristaltik und auf die Darmflora aus.
In kleinen Stücken konsumieren
Von einer Ananasfrucht, die voll ausgereift ist, entweder Scheiben oder Stücke aus dem Fruchtfleisch lösen. Dann in kleine Würfel schneiden. Jeweils vor den Mahlzeiten eine Dessertschale davon zu sich nehmen. Vor dem Hinunterschlucken gut durchkauen. Der Verzehr der Ananas fördert die Produktion der Magensäfte, die in der Regel einen guten und gründlichen Verdauungsvorgang begünstigen. Zusätzlich wirken die Ballaststoffe des Fruchtfleisches der Trägheit des Darmes entgegen.
Ananasfrucht (Ananas comosus) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum