Wohltat für den Magen
22. März 2026Vom Bohnenkraut abrufen
Wahrscheinlich machen sich jetzt bereits viele Gedanken darüber, was zu Ostern auf den Festtagstisch gestellt wird. Immerhin soll dann auch der Genuss wieder vollends zum Zug kommen. Wer für Speis und Trank sorgt, darf zusätzlich die Aufmerksamkeit erhöhen, die auf das Wohl des Magens abzielt. Dieser Verdauungsmuskel soll nach den Höchstleistungen zu den Feiertagen ebenfalls nicht zu kurz kommen. Und dafür steht nun das Bohnenkraut (Satureja) zur Verfügung. In der Regel werden in den Gärten zwei Arten dieses Gewächses gezogen, nämlich das ausdauernde Berg-Bohnenkraut (Satureja montana), das auch Winter-Bohnenkraut genannt wird, und das einjährige Garten-Bohnenkraut (Satureja hortensis), das in Entsprechung als Sommer-Bohnenkraut bezeichnet wird. Ursprünglich erstreckte sich ihre natürliche Verbreitung zwischen dem südöstlichen Mittelmeerraum bis hin zum Schwarzen Meer. Das Bohnenkraut zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es in seinen grünen Wuchsteilen wie den Triebspitzen und den Blättern die Inhaltssubstanzen Bitterstoff, Gerbstoff, ätherisches Öl sowie Terpene aufweist. Der charakteristische Geschmack der Pflanze wird gern dazu verwendet, um ähnlich wie Rosmarin, Lavendel und Thymian verschiedenste Fleischspeisen, Eintöpfe und Salate zu würzen. Die entkrampfende, belebende und antiseptische Wirkung der Gartenfreude ist zusätzlich dazu angetan, um die gesamte gesundheitliche Verfassung zu stärken. Und das schlägt sich auch positiv auf den Magen nieder, wenn dieser womöglich eine Verstimmung aufweist.
Aufguss bei Verdauungsproblemen
Von getrockneten und zerkleinerten Triebspitzen des Bohnenkrautes 2 Teelöffel voll mit 1/4 Liter siedendem Wasser überbrühen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann abseihen und ungesüßt auf nüchternen Magen trinken. Das kann dazu beitragen, einen verstimmten Magen-Darm-Trakt wieder in ausgewogene Bahnen zu lenken. Pro Tag insgesamt 2 bis 3 Tassen davon konsumieren. www.kraeuterportal.at

Bohnenkraut (Satureja) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum