Begleitendes für Hals und Ohren

21. März 2026

Das Wohlriechende Veilchen ist zur Stelle

Wer nun den Frühling in vollen Zügen genießt und diese neue Jahreszeit seit gestern Nachmittag auch kalendarisch zelebrieren darf, wird vielleicht nach entsprechenden Anhaltspunkten Ausschau halten. Da stehen die Pflanzen an erster Stelle, die auch Bienen und Hummeln aus ihren Verstecken locken. Exemplarisch dafür tritt das Wohlriechende Veilchen (Viola odorata) in die vorderste Reihe der Frühlingskünder. In ihm sind Inhaltssubstanzen wie etwa Bitterstoffe, Glykoside und ätherisches Öl eingelagert. Mit dieser Kenntnis wenden wir uns heute der obersten Etage unseres Bruders Leib zu, nämlich speziell dem Kopf. Dieser ruht auf dem Hals und dort sitzen ebenso die Ohren samt den Gehörgängen. Wenn nun angesichts des wechselnden Wetters an vielen Aufenthaltsorten mit Zugluft zu rechnen ist, besteht vermehrt die Gefahr einer Entzündung. Diese kann sich in Form von Hals- bzw. Ohrenschmerzen unangenehm bemerkbar machen. Bei schweren Beschwerden dieser Art sollte die ärztliche Therapie nicht umgangen werden. Begleitend zu diesen Maßnahmen ist es nun möglich, dem Veilchen eine wohltuende und stärkende Begleitung anzuvertrauen. Wenn dieses liebenswerte Geschöpf Gottes derzeit ohnehin seine hohe Saison hat, wäre es unklug, das Angebot seiner gesundheitsfördernden Kräfte auszuschlagen.

Aufgießen und regelmäßig trinken

Vom Wohlriechenden Veilchen ist sowohl die frische als auch die getrocknete Ware (Blüten und Blätter) verwendbar. Konkret überbrüht man 2 Teelöffel der zerkleinerten Kräuterdroge mit 1/4 Liter kochendem Wasser. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und dann abseihen. 3 Wochen lang früh und abends je eine Schale voll des Veilchentees (eventuell mit ein wenig Honig gesüßt) schluckweise konsumieren. Dies bietet eine begleitende Unterstützung, wenn sich Entzündungen im Hals oder in den Ohren einstellen, die ein zugiges Ambiente als Ursache haben. Tut auch bei vermehrtem Hustenreiz gut.

Veilchen (Viola odorata) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum