Schmerzlindernd und entspannend

20. März 2026

Mit Mädesüß baden

Unsere Verfasstheit ist je nach Menschentyp von unterschiedlicher Natur. Sind die einen robust und durch nichts zu erschüttern, fühlen sich andere eher zart besaitet und zudem empfänglich für allerlei Symptome. Dazu zählt auch oft das Kopfweh. Die Pflanzen bieten gerade hierbei ihre Unterstützung an. Schauen wir in diesem Sinne heute dezidiert auf das Mädesüß (Filipendula ulmaria). Dieses Rosengewächs siedelt sich gerne entlang von Bächen und Flüssen an und gedeiht ebenso in nassen Gräben und Wiesensenken. Flavonoide und Salicylsäureverbindungen sind die hauptsächlichen Inhaltsstoffe des Heilkrauts. Seit Generationen wurde das Mädesüß für mancherlei Intentionen herangezogen. Nicht selten wurden etwa Speisen und Getränke damit aromatisiert. Darüber hinaus diente es, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu verringern. Für diese Zwecke kann es auch heute noch aufbereitet werden. Wie schon eingangs geschildert, führen manche Umstände dazu, dass sich bei den Leidtragenden ein leichtes Kopfweh einstellt. Und hierzu habe ich nun einen konkreten Ratschlag. Eine äußerliche Anwendung des Mädesüßkrautes kann in den meisten Fällen durchgeführt werden, vor allem dann, wenn es sich um die Form eines Kräuterbades handelt. Für alle also, die dieser Pflanze gegenüber keine Unverträglichkeit aufweisen, stehen die Türen für eine Anwendung offen.

Zusatz anrichten

100 g von einem Gemisch aus getrockneten sowie zerkleinerten Blüten und Blättern des Mädesüß in einem Kochtopf mit 2 bis 3 Liter kaltem Wasser übergießen. Auf einer Herdplatte kurz aufkochen. Anschließend wegstellen und 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Danach abseihen und in die mit warmem Wasser gefüllte Badewanne leeren. 20 Minuten lang darin baden. Dies kann angesagt sein, wenn sich vorübergehend Kopfschmerzen einstellen, um dieselben zu lindern. Überdies tut die Anwendung auch bei Entzündungen auf der Haut gut. www.kraeuterportal.at

Mädesüß (Filipendula ulmaria) © Archiv Kräuterpfarrer-Zentrum