Nagelpflege einmal anders

19. März 2026

Olivenöl für die Finger

Die Bäume liefern uns oft köstliche Gaben. Nicht nur, dass Jahr für Jahr an ihnen vieles an Obst, Beeren und Zapfen für uns heranreift. In weiterer Folge sollte dieses Angebot auch entsprechend aufgearbeitet und verwertet werden. Wer nun in mediterranen Gegenden unterwegs ist, kommt wohl kaum am Olivenbaum (Olea europaea), auch Ölbaum genannt, vorbei. Dieses Gewächs liefert die herrlichen Früchte, die es – sorgsam in Gläser eingelegt – immer wieder einmal zu genießen gilt. Zudem erhalten wir von ihnen das Olivenöl, welches aus dem täglichen Gebrauch in der Küche wohl kaum mehr wegzudenken ist. In ihm sind nicht nur ungesättigte Fettsäuren als Inhaltsstoffe eingelagert, sondern auch Kalzium, Magnesium und Phosphor, die allesamt dem menschlichen Organismus zugutekommen können. Diesmal möchte ich das Olivenöl aber nicht auf dem Teller servieren oder es über einen Salat gießen. Es darf ebenso mithelfen, unserem Körper äußerlich etwas Gutes angedeihen zu lassen. Wir dürfen in diesem Zusammenhang einmal konzentriert auf unsere Finger schauen. Die darauf sitzenden Nägel geben sicher Anlass, diese auch entsprechend zu pflegen und zugleich auf ihre gute Struktur Obacht zu legen. Auf jeden Fall sollte dabei das Olivenöl zum Zug kommen. Denn öfter, als wir meinen, ist es möglich sich selbst mithilfe der Natur etwas Gutes zu tun.

Eintauchen und massieren

Qualitätsvolles biologisches Olivenöl zuerst leicht anwärmen. Etwas davon in eine Schale gießen, die ausreicht, um die Fingerspitzen darin eintauchen zu können. Das Öl soll auf jeden Fall über die Nagelwurzelgegend reichen. Die Finger 1 bis 2 Minuten drinnen baden. Danach wieder herausziehen, das Öl gut einmassieren und einziehen lassen. Diese Maßnahme stärkt die Fingernägel, mindert ihre Brüchigkeit und festigt ihre Form. Für die wiederholte Anwendung der Nagelpflege mehrmals die Woche ist der Abend die beste Zeit. www.kraeuterportal.at

Zweig des Olivenbaumes (Olea europaea) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum