Gesundes Naschen
18. März 2026Hagebuttenmarmelade in der Fastenzeit
In regelmäßigen Abständen hören und lesen wir Statistiken, die eindeutig belegen, dass bereits eine hohe Anzahl an Kindern zu viel an Körpergewicht mit sich herumtragen. Nicht minder ist dies bei den Erwachsenen der Fall. Wenn ich heute zum Naschen animiere, soll dies nicht ohne ein Augenzwinkern passieren und schließlich dem Immunsystem dienen. Unter diesem Aspekt seien nun die aufgearbeiteten Hagebutten mit meinen Ausführungen bedacht. Sie sind die Früchte verschiedener Rosenarten wie z. B. der Hundsrose, der Weinrose oder der Gebirgsrose, die im Laufe eines jeden Herbstes heranreifen und somit verarbeitet werden können. Die Hetscherln (wie man sie gerne volkstümlich bezeichnet) werden und wurden dann entweder getrocknet oder als Marmelade aufbereitet. In den Früchten der wilden Rosen befinden sich nicht nur wertvolle Fruchtsäuren, sondern auch Pektin und vor allem ein hohes Maß an Vitaminen. Diesen Vorteil dürfen wir ruhig auch zum Wohle unserer Gesundheit nützen, die gerade im Zugehen auf den Frühling und den Sommer eine Unterstützung gut gebrauchen kann. Das Immunsystem des Organismus musste sich besonders in den kalten Monaten in ihrem abwehrenden Dienst bewähren. Diese wachsame Funktion darf aber nicht in Pension geschickt werden, wenn die Außentemperaturen wärmer werden. Mit einem gesunden Naschen kann man sie ganz unkompliziert stärken und fördern.
In kleinen Mengen einnehmen
1 Monat lang täglich die Gesamtmenge von 1 bis 2 Esslöffel Hagebuttenmarmelade über den Tag verteilt zu sich nehmen. Am besten mit einem Teelöffel zwischen den Mahlzeiten konsumieren. Der vielseitige Vitaminanteil dieser Marmelade hilft mit, den Gesamtorganismus zu regenerieren, der nach Krankheiten und langwierigen Infekten eine Stärkung gut brauchen kann. Zudem hält die süße Gabe die Gesundheit länger aufrecht. www.kraeuterportal.at

Hagebutte (Rosa canina) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum