Reinigend und immunstärkend

17. März 2026

Lindenblüten am Feierabend

Es ist nun die beste Zeit, um sich auf das kommende Osterfest vorzubereiten. Es dauert ja noch einige Wochen bis es soweit ist. In dieser Frist bietet sich uns auch die Möglichkeit, den Körper insofern zu entlasten, indem wir z. B. den Abtransport von Schadstoffen fördern. Die Blüten der Linden (Tilia) sind ein altbewährtes Hausmittel, das uns in diesem Sinne begleiten kann. Bei ihrer Verwendung denken viele wohl eher an das Schwitzen, das – in eine Bettdecke fest eingehüllt – wohlweislich vollzogen wird, um etwa einen grippalen Infekt mit der Zeit gut auszukurieren. Jetzt, da der Winter ade sagt, sollten wir darangehen, den Tee zu trinken, ohne eine Krankheit dafür zum Anlass zu nehmen. In den Lindenblüten stecken nämlich wertvolle Inhaltsstoffe wie ätherisches Öl, Glykoside, Saponine und auch Schleimstoffe. Sie wirken nicht nur schweißtreibend, sondern genauso harntreibend und bei einer verschleimten Lunge zudem auswurffördernd. Gehen wir also nun daran, uns für den anbrechenden Frühling physisch und psychisch fit zu machen, so ist es klug, sich für eine Art kleine Kur die Zeit zu nehmen. Am besten eignet sich dafür die freie Zeit zu Hause am späten Nachmittag nach der vollbrachten Berufsarbeit. Wichtig ist es zu beachten, dass für den folgenden Tipp die Herz- und Kreislauftätigkeit keine Beschwerden aufweist.

Aufguss schluckweise trinken

2 gestrichene Teelöffel getrocknete Lindenblüten mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 10 bis 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Nach dem Abseihen mit etwas Honig ergänzen und eventuell mit einem Schuss frisch gepresstem Zitronensaft. Den warmen Tee schluckweise trinken. Danach im Haus bleiben und auf jeden Fall Zugluft meiden. Der Lindenblüten-Tee fördert die Entgiftung des Körpers, beruhigt übrigens auch die Nerven und unterstützt die Steigerung der körpereigenen Immunkraft. 1 bis 2 Wochen lang täglich am frühen Abend durchführen. www.kraeuterportal.at

Blüten der Linden (Tilia) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum