Vom Mund bis zum Magen

15. März 2026

Der Eibisch stärkt die Schleimhäute

Die Vorfreude ist wohl die schönste Form der Freude. Wenn nun sukzessive alles nach draußen drängt, so liegt es nahe, dabei auch die Planung der Garten- und Beetbepflanzung zu konkretisieren. Unter den vielen Heilpflanzen kann dann auch der Eibisch (Althaea officinalis) ausgewählt werden. Seine Blüten stellen eine wahre Augenweide dar, die ebenfalls für die Bienen eine begehrte Nahrungsquelle abgibt. Doch sind zudem noch andere Vorzüge zu verzeichnen, die mit der Präsenz dieses Malvengewächses für die Pflege unserer Gesundheit abfallen. Unser Körper besitzt einige Zonen, die mit Schleimhäuten versehen sind. In erster Linie denke ich dabei an den gesamten Bereich zwischen Mund und Darm. Es handelt sich hierbei um sehr sensible Bereiche, die leider nicht von so manchen Beschwerden frei bleiben. Aber die Natur hat vorgesorgt, um eine Hilfe bereitzustellen, wenn die Schleimhäute geschwächt oder gar entzündet sind. Die Inhaltsstoffe, die sich vor allem in der Wurzel des Eibischs befinden, zeichnen sich durch einen hohen Anteil an pflanzlichen Schleimstoffen aus. So ist es nur folgerichtig, gerade diese Wirksubstanzen als Unterstützung zu verwenden, wenn unsere physischen Schleimhäute eine Schwächung aufweisen. Also, vorausschauend auf Garten und Leib kann man sagen, dass es immer wieder Gründe für gute Aussichten gibt. Lassen wir den Eibisch daran mitwirken.

In kaltem Wasser ansetzen

2 Teelöffel von der getrockneten und zerkleinerten Wurzel des Eibischs in 1/4 Liter kaltem Wasser 1 Stunde lang ansetzen. Gelegentlich umrühren und dann abseihen. Anschließend leicht erwärmen. Der Tee eignet sich gut, um ihn bei Reizungen der Schleimhäute im Mund- bzw. Rachenbereich zum Gurgeln zu verwenden. Um wiederum den Magen und den Darm zu stärken, wird der Eibischwurzel-Tee schluckweise getrunken, am besten 2 Tassen pro Tag. www.kraeuterpfarrer.at

 

Eibisch (Althaea officinalis) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum