Auf Grün schalten
13. März 2026Mit Bärlauch gesund bleiben
Manchmal ist es wie beim Straßenverkehr: die Ampeln regeln das gefahrlose Passieren der Straßenkreuzungen. Leuchtet die Farbe Grün auf, dann kann gefahren werden. In der Natur geben uns die Pflanzen ein vergleichbares Signal in Richtung Gesundheit. Ohne Umschweife möchte ich damit beim Bärlauch (Allium ursinum) landen. Die grünen Blätter dieses Liliengewächses schießen gleichsam in großer Zahl aus dem Erdboden. Der eindeutige knoblauchartige Geruch der Bärlauchblätter, der auf die Inhaltsstoffe wie ätherisches Öl, Schwefelverbindungen, Senfölglykoside und vieles andere mehr zurückzuführen ist, erfüllt zusätzlich die Atmosphäre vieler Auen. Die Verwendung dieses Frühlingsgrüns hat viele Vorteile. Unter anderem erfährt das Blut eine verstärkte Säuberung. Die Kapillargefäße werden ebenfalls unterstützt und eine Verkalkung der Arterien wird hintangehalten. Wer mithelfen will, dass der vom Arzt womöglich beanstandete Cholesterinspiegel nicht weiter in die Höhe klettert, ist ebenfalls gut beraten, wenn der Bärlauch frisch verwendet und auf verschiedene Weise aufbereitet konsumiert wird. Von Suppe bis Aufstrich gibt es mannigfaltige Möglichkeiten, sich der gesundheitlichen Unterstützung zu bedienen. Zudem lässt sich ein Ansatz mit dem wertvollen Gewächs herstellen, der dann für längere Zeit zur Verfügung steht.
Auszug selbst herstellen
Frische und gewaschene Bärlauchblätter vorerst zerkleinern. Hernach in ein Glasgefäß geben und mit Ansatzalkohol übergießen. Im Verhältnis 1 : 4 (Bärlauch : Alkohol) 14 Tage lang verschlossen stehen lassen und danach abseihen. Mit abgekochtem und ausgekühltem Wasser so verdünnen, dass das Ergebnis nicht mehr als 20 % Alkoholanteil ergibt. Davon 3-mal täglich 1 Teelöffel voll einnehmen, wenn möglich 3 Wochen lang. Auf diese Weise wird die Fitness des ganzen Organismus hochgehalten. Zudem tut dies den Blutgefäßen gut. www.kraeuterpfarrer.at
